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Sport lindert die Folgen einer Krebstherapie

Wissenschaftliche Untersuchung zeigt: Patienten neigen sonst zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Fitness-Training ist sehr wichtig für Krebspatienten (Foto: sparkie, pixelio.de)
Fitness-Training ist sehr wichtig für Krebspatienten (Foto: sparkie, pixelio.de)

Siena (pte002/08.10.2019/06:05) - Menschen, die gegen Krebs behandelt werden, laufen Gefahr, sich zusätzlich ein Herz-Kreislauf-Leiden einzufangen, wenn sie sich zu wenig bewegen. "Krebspatienten sind körperlich oft weniger aktiv als gesunde Menschen", so die Erfahrung von Studienleiter Flavio D'Ascenzi, Kardiologe an der Universität Siena http://unisi.it . Dabei sei es für Patienten, bei denen Krebs diagnostiziert worden ist, lebenswichtig, körperlich fit zu bleiben, ganz gleich wie die Behandlung aussehen.

Training muss abgestimmt sein

"Ausdauer-Training ist wichtig für die Verbesserung der Leistung des Herz-Kreislauf-Systems", sagt D'Ascenzi. Es verhindere zudem Entzündungen. Für Patienten, die in einem schlechten körperlichen Zustand seien, empfehle er Krafttraining. Auch andere Formen wie ein Training der Atmung seien effektiv und sicher, vor allem für Patienten mit Brustkrebs. Welche Übungen Krebspatienten am besten machen, sollten sie in Abstimmung mit ihrem Arzt festlegen. Details der Studie wurden im "European Journal of Preventive Cardiology" publiziert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind oft negative Begleiterscheinungen bei einer Krebstherapie. Das liegt an den Chemotherapeutika, die zur Bekämpfung der Krebszellen eingesetzt werden. Besonders groß ist das Risiko für Patienten mit Bluthochdruck. Zudem macht D'Ascenzi darauf aufmerksam, dass die Ursachen für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig dieselben seien. Krebspatienten sollten sich deshalb gesund ernähren und aufs Rauchen verzichten.

Sport gegen Übelkeit und Müdigkeit

Wird bei einem Menschen Krebs festgestellt, sollte er sofort mit körperlichen Übungen beginnen und nicht bis zum Beginn der Therapie warten, empfiehlt der Kardiologe. Bevor sie eine neue Art zu trainieren beginnen, sollten die Patienten mit ihrem Arzt sprechen. Betroffene mit einem niedrigen Hämoglobin-Spiegel beispielsweise sollten intensiven Sport meiden. Wer unter Blutgerinnungsproblemen leide, sollte auf Kontaktsport verzichten, bei dem man sich verletzen kann. Körperliche Aktivitäten könnten bei Krebspatienten ganz nebenbei häufig auftretende Nebenerscheinungen wie Übelkeit und Müdigkeit mindern. Außerdem sorgten sie dafür, dass "unerwünschte Veränderungen bei Gewicht" verhindert würden, so D'Ascenzi.

(Ende)
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