pte20090516004 in Business
Spielhölle Las Vegas versinkt im Schuldensumpf
Imperien wie MGM geraten wegen Umsatzrückgang in Bedrängnis
Las Vegas/Wien (pte004/16.05.2009/06:20)
Die weltweite Finanzkrise schlägt nun auch bei der amerikanischen Glücksspielmetropole Las Vegas mit voller Wucht zu. Nachdem sich die Eigentümer der Spielhäuser "MGM-Mirage", "Las Vegas Sands" und "Wynn Resorts" mit opulenten Neubauten und Erweiterungsprojekten schwer verschuldet haben und die Spielerzahlen zurück gehen, herrscht Untergangsstimmung. So ist selbst Multimilliardär und MGM-Chef Kirk Kerkorian, dem zehn Kasinos rund um den "Strip" gehören, dazu gezwungen, bis zum 30. Juni neue Finanzierungspläne vorzulegen. Ansonsten droht nicht nur den Hotels und Kasinos, sondern auch dem neuesten Projekt, dem vor der Krise gestartete 24 Hektar große und 8,5 Mrd. Dollar teure Projekt "City Center", das Aus. Erzrivale Carl Icahn setzt dagegen bereits seit Jahren auf die Pleite Kerkorians und wittert ein Geschäft.
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