pte20050613042 in Leben
Spiegeltherapie hilft Essgestörten
Die bewusste äußerliche Betrachtung reduziert innere Selbstzweifel und Konflikte
Bochum (pte042/13.06.2005/14:20)
Die Konfrontation mit dem eigenen Körper ist für Patienten, die unter Essstörungen leiden, der erste Schritt, um sich wieder mit sich selbst anzufreunden. Jüngste Forschungsergebnisse der Ruhr-Universität http://www.ruhr-uni-bochum.de/ belegen, dass sich durch eine spezielle Therapie, bei der die Patienten gezielt angewiesen wurden sich selbst im Spiegel zu betrachten, die negativen Emotionen und Gedanken gegenüber dem eigenen Körper messbar verringerten. "Es verbessert sich nicht nur die Einstellung zum eigenen Körper, sondern auch das gestörte Essverhalten wird reduziert und das allgemeine Selbstwertgefühl gesteigert", erklärte Studienleiterin Silja Vocks.
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