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ptp20260804027 in Leben

3 Positionen des Frauenzeitalters – Im Dialog mit VALIE EXPORT

Galerie Steiner, Wien – Arthena Maxx · Gabriele Scharmer · Margot Holzapfel


(c) Galerie Steiner Wien - ARTHENA MAXX - GABRIELE SCHARMER - MARGOT HOLZAPFEL
(c) Galerie Steiner Wien - ARTHENA MAXX - GABRIELE SCHARMER - MARGOT HOLZAPFEL

Wien (ptp027/04.08.2026/15:45)

Am 20. August 2026 eröffnet in der Galerie Steiner eine Ausstellung, die das aktuelle Frauenzeitalter mit einer neuen künstlerischen Radikalität sichtbar macht. Unter dem Titel "3 Positionen des Frauenzeitalters – im Dialog mit VALIE EXPORT" treten drei österreichische Künstlerinnen in ein kraftvolles, generationenübergreifendes Gespräch mit der 2026 verstorbenen Ikone des feministischen Aktionismus.

Arthena Maxx – Feministische Provokation trifft ökonomische Intelligenz

Im Zentrum der Ausstellung steht die international tätige Künstlerin Arthena Maxx, die im Juli 2026 von Forbes Austria und dem Kurier als Pionierin zwischen Kunst, Financial Engineering und Unternehmensentwicklung porträtiert wurde. Ihre neu geschaffene Serie knüpft bewusst an die radikale Bildsprache von VALIE EXPORT an – jedoch nicht als Wiederholung, sondern als Weiterentwicklung in das 21. Jahrhundert.

Maxx transformiert die Realität heutiger Frauen – Femizide, sexualisierte Gewalt, K.-o.-Tropfen, MeToo-Erfahrungen, ökonomische Abhängigkeiten, Alleinerzieherinnen ohne Alimente, Schönheit um jeden Preis, Frauenarmut – in eine visuelle Sprache der Selbstermächtigung. Ihre Skulpturen und Gemälde arbeiten mit starken Brüchen, provokativen Setzungen und einer ästhetischen Härte, die den Betrachter herausfordert und gleichzeitig die Frage stellt: Wie viel Widerstandskraft braucht das Frauenzeitalter heute?

Gabriele Scharmer – Körper, Resonanz und die neue Weiblichkeit

Die Burgenländer Künstlerin Gabriele Scharmer präsentiert weibliche Akte und Portraits, die unter dem Untertitel "Gefangen im Sexismus? Oder eine Facette des Beziehungsspiels?" die Ambivalenzen weiblicher Identität sichtbar machen.

Ihre Werke – in unterschiedlichen Techniken ausgeführt – öffnen einen Resonanzraum zwischen Verletzlichkeit und Stärke, zwischen Selbstbild und Fremdbild. Scharmer zeigt die "Neue Weiblichkeit" als ein Spannungsfeld, das sich ständig neu definiert und dennoch tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert bleibt.

Margot Holzapfel – Farbextase als Befreiungsakt

Margot Holzapfel aus Niederösterreich schafft den I-Punkt der Ausstellung mit einer expressiven, farbintensiven Werkserie, die den Körper und die weibliche Erfahrung in eine Farbextase überführt. Ihre Arbeiten sind energetische Explosionen, die das Innere nach außen kehren: ein Aufbrechen von Rollenbildern, ein Aufleuchten von Emotionen, ein Befreiungsakt in Farbe. Holzapfel zeigt, wie Farbe selbst zu einem feministischen Medium werden kann – laut, lebendig, unübersehbar.

Die Vernissage wird zum Treffpunkt für Family Offices, Private Banker, Asset Manager und Kunstsammler, die Kunst als Teil ihrer Investmentstrategie verstehen. Gleichzeitig wird sie zu einem Fest des Frauenzeitalters – ein Moment der Bewusstwerdung, dass jeder Mensch aus dem Körper einer Frau stammt und wir dieser Ursprungskraft mit Liebe, Achtung und Wertschätzung begegnen sollten.

Es ist ein Fest für Frauen und Männer, für Menschen jeder Herkunft, Religion, Identität und Farbe – ein Ausdruck des göttlichen Bewusstseins unseres Seins. Im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders, getragen von Frieden, Respekt, Harmonie und Geborgenheit, lädt die Ausstellung dazu ein, die Würde des Menschen und die Kraft des Weiblichen neu zu erkennen.

Termin: Donnerstag, 20. August 2026, 19–22 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Ort: Gallery Steiner, Kurrentgasse 4, 1010 Wien

Die Ausstellung läuft bis 12. September 2026 in der Gallery Steiner, Wien Innere Stadt.

(Ende)
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