pte20081001030 in Business
Spanien tritt auf die Solar-Bremse
Regierung macht angedrohte Förder-Deckelung wahr
Madrid (pte030/01.10.2008/12:00)
Die spanische Regierung hat die Subventionen für Solarstrom und -anlagen neuen Regelungen unterstellt. Das bisher wichtigste Absatzland für die Solarindustrie kürzt die Einspeisevergütung pro Kilowattstunde (kWh) und deckelt die Förderung für neu installierte Anlagen. Zwar fällt die Kürzung der Einspeisevergütung geringer aus als erwartet (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080905031). Für Betreiber von Solarstromanlagen ist diese mit minus 30 Prozent auf 34 Cent pro kWh bei Dach- und 32 Cent bei Bodenanlagen dennoch deutlich spürbar. Zudem wurde die gesamte Vergabeleistung für Spanien auf insgesamt 400 Megawatt (MW) gedeckelt. Im Zuge einer Übergangsregelung für die kommenden beiden Jahre wurden insgesamt 160 MW zusätzlich freigegeben. Die Vergütungstarife bleiben darüber hinaus nicht auf einem starren Niveau, sondern werden entsprechend der beantragten Vergabeleistung erhöht oder reduziert.
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