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pte20081212001 in Business

Spanien stoppt Bauwut an Küsten mit Abrissbirne

Staatliche Strandzone sowie Enteignungen heftig umstritten


Madrid (pte001/12.12.2008/06:00)

Um die Bauwut an Spaniens Küsten zu stoppen, will die Regierung nun alle Häuser, die zu nah am Wasser errichtet wurden, abreißen lassen. Dabei beruft man sich auf eine unsichtbare staatliche Strandzone, die mindestens 20 Meter breit und nur auf den Plänen der nationalen Küstenschutzdirektion ersichtlich ist. Diese "Schutzzone" versetzt Hausbesitzer derzeit in Angst und Schrecken, da alle Immobilien, die in diese Zone fallen, nach dem Abschluss der Vermessungsarbeiten in öffentliches Gut werden. Wer darin also ein Haus oder eine Wohnung gekauft hat, wird enteignet und die Gebäude früher oder später ohne Entschädigung abgerissen. So fielen der Abrissbirne bereits eine ganze Reihe von Häusern und sogar Dörfer zum Opfer.

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