pte20000527005 in Forschung
Sonnenschutz-Button warnt vor zu langem Sonnenbaden
Warn-Anstecker meldet, wann man genug in der Sonne gewesen ist
Haifa/New York (pte005/27.05.2000/11:00)
Ein groschen-großer Sonnenschutz-Button soll es künftig möglich machen, dass sein Träger genau weiß, wann er (oder sie) sich genug in der Sonne aufgehalten hat. Entwickelt wird der Warn-Anstecker von der Firma Skyrad, die zum Technion-Israel Institute of Technology gehört. http://www.technion.ac.il/Der Button, der direkt auf der Haut oder an der Kleidung getragen werden kann, verändert seine Farbe, wenn sein Träger zu lange in der Sonne war. Er wird für sechs Hauttypen entwickelt, wobei sowohl die ganz empfindliche Haut, die nie bräunt, sondern bei Sonneneinstrahlung schnell einen Sonnenbrand bekommt, als auch der dunkle Teint, der fast nie verbrennt, berücksichtigt werden. http://www.eurekalert.org/releases/ast-swo052300.html
"Der Button verändert seine Farbe schon unterhalb des für einen bestimmten Hauttyp zulässigen Höchstwertes, ab dem ein Sonnenbrand droht", erklärt Ori Faran, der Produkt-Entwickler von Skyrad. "Das hat den Vorteil, dass eine Person, die ihren Hauttyp nicht richtig einschätzt oder vergisst, auf den Button zu blicken, nicht gleich einen Sonnenbrand bekommt." Der Button soll auch für Aufenthalte in der Wintersonne, etwa beim Skifahren, geeignet sein. Hier ist er Faran zufolge sogar besonders wichtig, weil die Intensität der UV-Strahlen in Höhenlagen stärker ist und außerdem der Schnee durch die Reflexion die Strahlung noch intensiviert.
"Die UV-Strahlung der Sonne ist die Ursache für vorzeitiges Altern, Faltenbildung, gutartige und prä-karzinomatöse Geschwulste und für mindestens 90 Prozent aller Hautkrebs-Arten", erläutert Perry Robins, Gründer und Präsident der Skin Cancer Foundation. "Wir begrüßen
neue Entwicklungen wie den Button, der die Menschen daran erinnert, wie wichtig es ist, sich vor den schädlichen Strahlen der Sonne zu schützen."
Ab November soll der Button in Australien, Neuseeland, Brasilien und Argentinien erhältlich sein, im nächsten Frühjahr soll er in den USA in den Handel kommen. Informationen: Martha Molnar, E-Mail: martha@ats.org (wsa/EurekAlert) (Ende)
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