pte20081008026 in Business
Skandal: AIG-Manager gönnen sich Luxusreise
Gehaltszusagen und Beraterfunktion von Ex-Chef unter Beschuss
New York/Washington (pte026/08.10.2008/13:30)
Der US-amerikanische Versicherungskonzern AIG hat eingeräumt, dass das Unternehmen nach der 85 Mrd. Dollar schweren Notverstaatlichung durch die US-Notenbank Fed (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080917022) einigen Top-Managern eine Luxusreise spendiert hat. Wie US-Medienberichte unter Berufung auf einen Ermittlungsausschuss des US-Kongresses in der Nacht auf heute, Mittwoch, berichten, beläuft sich die Rechnung für das Luxusressort im sonnigen Kalifornien für die Top-Manager auf 440.000 Dollar. Auf der Rechnung stehen Positionen wie Wellness-Behandlungen, Golf-Trips und Galamenüs. Damit scheint sich die Diskussion über die Höhe der Vergütungen für US-Konzernlenker einmal mehr zu entfachen. Obwohl laut den Ermittlungsbeamten keine Manager aus dem Bereich Finanzdienstleistungen an dem Firmenausflug teilgenommen haben, die für die AIG-Probleme verantwortlich sind, ist die Empörung angesichts des Bankensterbens und der Börsentalfahrten groß.
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