pte20080708026 in Business
Siemens-Chef will deutschlandweit 6.450 Jobs kappen
Experte kritisiert ungerechte Verteilung und "Management-Wasserkopf"
Berlin/München/Frankfurt (pte026/08.07.2008/13:00)
Der Technologieriese Siemens http://www.siemens.de hat seine Einsparpläne konkretisiert und will allein in der Münchner Firmenzentrale 20 Prozent der Stellen streichen. Wie die Süddeutsche Zeitung heute, Dienstag, berichtet, strebt Konzernchef Peter Löscher an, die Strategie des Arbeitsplatzabbaus in Deutschland voran zu treiben. So sollen von den über 900 Stellen am bayrischen Hauptsitz 190 Jobs wegfallen. Aus internen Plänen des Managements geht zudem hervor, dass man insgesamt in der Bundesrepublik 6.450 Arbeitsplätze abbauen möchte. In Zeiten einer konjunkturell eher schwierigen Phase samt Preissteigerungen und Inflationsängsten scheint dies für die Konzerne ein effizientes Mittel zu sein, kurzfristig Kosten einsparen zu können. Erst gestern hatte der deutsche Wasch- und Reinigungsmittel-Hersteller Henkel http://www.henkel.de angekündigt, jede zehnte Stelle streichen zu wollen.
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