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pte19971219004 in Business

Sehschwäche behindert Entwicklung von Kindern

Schwelle in einer Studie bestimmt


North Carolina (pte) (pte004/19.12.1997/12:27)

Der Verlust an Sehschärfe wirkt sich ab einem bestimmten Grad negativ auf die Entwicklung eines Kindes aus. Wissenschaftler der Universitäten North Carolina at Chapel Hill (UNC-CH) und North Colorado http://www.univnorthco.edu/ haben diese Schwelle erstmals in einer Studie bestimmt. Sie benutzen dazu einen Visustest aus einer Entfernung von einem halben Meter. Die visuelle Fähigkeit wird anschließend mit der eines Normalsichtigen verglichen.

So sieht ein schwer sehbehindertes Kind möglicherweise erst dann Unterschiede bei den dargebotenen Graphiken, wenn sie so groß sind, daß ein Kind mit normal entwickelter Sehschärfe sie bereits in 800 Zoll - also ca. 20 Meter - Entfernung entdecken kann. Der Wert kann als 20 : 800 in einer standardisierten Form angegeben werden.

Ab einem Wert von 20:800 wirkt sich die Sehschwäche mit großer Wahrscheinlichkeit negativ auf die Entwicklung eines Kindes aus. Ist das Ergebnis des Visustests aber besser als 20:500 - das Kind erkennt bei diesem Wert auf der einen halben Meter entfernten Tafel, was andere bereits in einem Abstand von zwölf Metern entdecken - ist die zu erwartende Entwicklung signifikant besser.

"Wenn ein Kind nicht einmal Sichtkontakt mit seinen Eltern herstellen kann, wird die Sozialisation und die Kommunikation des Kindes stark beeinträchtigt", erklärt Dr. Deborah Hatten die Auswirkung einer starken Sehschwäche. "So wird das Kind die Meilensteine seiner Entwicklung nicht in derselben Reihenfolge und demselben Umfang erreichen, wie Kinder mit normal entwickelter Sehschärfe."

Für ein stark sehbehindertes Kind ist es schwer, ein mentales Konzept seiner Umgebung zu entwickeln. Es ist dann möglicherweise auch nicht motiviert, seine Umwelt aktiv zu erkunden. Deborah Hatton, die am Frank Porter Graham Child Development Center der UNC-CH - http://www.ils.unc.edu/health_aff/centers/porter.html - arbeitet, hat für die Studie 186 sehbehinderte Kinder in einem Alter von bis sechs Jahren untersucht. [Quelle: Andreas Wawrzinek] (Ende)
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