pte20070411035 in Leben
Sehprothesen: Künstliche Netzhaut scheitert an "Dialekten"
Verbesserte Signalübersetzung soll Erkennen von Umrissen ermöglichen
Bonn (pte035/11.04.2007/13:49)
Bonner Forscher haben eine Software entwickelt, mit der künstliche Sehprothesen die zum Gehirn gesendeten Signale verbessern können. Damit erwarten sich die Wissenschaftler einen wichtigen Fortschritt in der Sehprothesen-Forschung, die in den vergangenen Jahren mit zum Teil ernüchternden Testergebnissen zu kämpfen hatte. Ausgangspunkt der Forschung ist die Idee, dass in die geschädigte Netzhaut von Blinden Elektroden implantiert werden und daran eine Minikamera angeschlossen wird. Die elektrischen Reizkontakte speisen die Kamera-Signale in den Sehnerv ein. Die Informationen werden von der an einer Brille befestigten Kamera drahtlos an die künstliche Netzhaut übertragen.
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