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pte20000601020 in Forschung

Sehhilfen für Roboter entwickelt

Zigarettenschachtelgroßer Chip für selektives Sehen


Zürich (pte020/01.06.2000/13:15)

Neuroinformatiker der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich http://www.ethz.ch/ entwickeln einen analogen optischen Chip, mit dem Roboter ihre Umgebung besser wahrnehmen können. Vorbild für die Konstruktion sind das natürliche Sehen und die Abläufe im Gehirn. Die Sensoren des Chips nehmen beim Sehen jeweils spezielle Aufgaben wahr, etwa das Erkennen von Bewegungen oder das von Helligkeitskontrasten.

Nur so groß wie eine Zigarettenschachtel ist das "Empfangskomitee" im Neuroinformatiklabor der ETH Zürich. In einem unscheinbaren Apparat haben die Forscher einen Sensor untergebracht, der jede Bewegung registriert, die von rechts nach links geht. Doch kaum bewegt sich etwas in der Gegenrichtung oder von oben nach unten, verstummt das Gerät. Denn seine Aufgabe ist es, nur eine Bewegungsrichtung zu erfassen - mit einem optischen Sensor, der auf einem Siliziumchip sitzt, nicht größer als ein Stecknadelkopf.

Die analogen optischen Sensoren funktionieren ähnlich wie die Sehfelder im Gehirn. Jeder Sensor auf einem Chip hat seine festgelegte Aufgabe. Der eine feuert nur dann Signale, wenn er Kanten sieht, ein anderer, wenn sich etwas bewegt. Durch diese Arbeitsteilung sind immer nur einige Sensoren aktiv, während andere Pause haben - ganz nach dem Vorbild aus der Natur.

Bisher arbeiten die Züricher Testroboter lediglich im Versuchslabor. Doch die analogen optischen Chips könnten schon bald die Portale der Kaufhäuser und Bürogebäude zieren: als Spezial-Bewegungsmelder, die nur dann einen Türöffner ansteuern, wenn jemand auf die Tür zugeht, und nicht einfach nur vorbeiläuft. (dradio) (Ende)
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