pte20080325017 in Leben
Schulrüpel haben häufig Probleme in Beziehungen
Sechs von zehn Kindern tyrannisieren andere Schüler
York/Wien (pte017/25.03.2008/13:22)
Schüler, die andere Kinder schikanieren, haben oft auch Probleme in den Beziehungen zu ihren Eltern und Freunden. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der York Universität und der Queens Universität nach einer Studie an 871 Schülern. Bei der Intervention auch diese Beziehungskonflikte mit einzubeziehen, könnte helfen, Probleme zu lösen, so die Forscher. "Auffälliges Verhalten kann eine Reihe von Ursachen haben. Das Problem kann beim Einzelnen oder im System liegen", bestätigt Franz Sedlak, Psychotherapeut und Leiter der Schulpsychologie Österreich http://www.schulpsychologie.at im Gespräch mit pressetext. "Es ist problematisch, einen Einzelnen als Problemträger zu etikettieren. Anstatt ihn ausschließlich als Einzelgänger oder Sonderling hinzustellen, sollte man sich fragen, was die Gemeinschaft oder die Schule zu dem Problem beiträgt."
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