pte20051023001 in Business
Schmiergeldaffäre: Ex-Infineon-Chef unter Verdacht
Schumacher soll beim Sportwagenkauf profitiert haben
München (pte001/23.10.2005/11:03)
In der Korruptionsaffäre um den deutschen Chip-Hersteller Infineon http://www.infineon.com ermittelt die Staatsanwaltschaft München nun auch gegen den früheren Vorstandschef Ulrich Schumacher (Bild). Ein Zeuge habe berichtet, dass Schumacher beim privaten Kauf von Sportwagen Vorteile angenommen habe, berichtet "Focus". Der Chef der Schweizer PR-Firma BF Consulting soll im Auftrag von Schumacher Liebhaber-Autos gekauft und als Dank für das Entgegenkommen bei der Vergabe von Infineon-Aufträgen unter Wert an Schumacher weiter geleitet haben. In der Garage des Hobby-Rennfahrers finden sich laut Medienberichten mehr als ein Dutzend Oldtimer. Unter anderem ein "James Dean"-Porsche 550 und ein Porsche Carrera in exklusiver Motorsport-Ausführung.
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