pte19980807003 in Business
Schleichender Hirntod nach Verletzungen entdeckt
Apoptose tritt nicht nur kurzfristig in verletzten Regionen auf
Philadelphia (pte003/07.08.1998/08:14)
Ein Patient kann schon kurz nach einer Verletzung des Gehirns, die etwa durch einen Auto- oder Sportunfall entstanden ist, stabil erscheinen. Möglicherweise beginnen in seinem Hirn jedoch lang anhaltende Prozesse, die zur sogenannten Apoptose, dem programmierten Zelltod, in zahlreichen Hirnregionen führen. Die Prozesse breiten sich wellenförmig vom Ort der Verletzung bis zum tief im Gehirn liegenden Thalamus aus. In dieser Region werden Bewegungen des Körpers koordiniert. Das legen zumindest Versuche an Ratten nahe, die die Doktorandin Alana C. Conti von der Universität Pennsylvania http://www.upenn.edu/ durchgeführt hat. Ihren Fund veröffentlicht sie in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Journal of Neuroscience".
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