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pte19971004001 in Business

Schlaganfall: Jeder dritte stirbt

Hilfe innerhalb der ersten sechs Stunden entscheidend


München (pte) (pte001/04.10.1997/12:39)

In Deutschland erleiden jährlich mindestens 350.000 Menschen einen Schlaganfall, jeder dritte davon endet tödlich. Damit sei der Schlaganfall nach Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache, erklärte die Präsidentin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe, Liz Mohn, diese Woche in München. Vermutlich liege die Dunkelziffer aber noch höher, weil sich viele Patienten nicht im Krankenhaus, sondern von ihrem Hausarzt behandeln ließen.

Nach Angaben der Stiftung ist in der Bevölkerung noch immer weitgehend unbekannt, daß ärztliche Hilfe innerhalb der ersten sechs Stunden nach einem Schlaganfall zur Rengeneration eines Patienten entscheidend ist. Nach dieser Zeitspanne lassen sich Schäden im Gehirn nicht mehr beheben. Bei rund 70 Prozent aller Betroffenen kommt es zu Nachwirkungen wie Lähmungen oder Sprachstörungen.

Ähnliche Risikogruppen wie beim Herzinfarkt

Ein Schlaganfall ist eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, bei der entweder ein zum Gehirn führendes Blutgefäß verstopft wird oder durch plötzliches Reißen eine Blutung im Kopf auslösen kann. Weil die Patienten Warnsignale wie Drehschwindel, ein plötzliches Taubheitsgefühl oder Koordinationsstörungen häufig ignorieren, werden Schlaganfälle oft zu spät bemerkt. Die Risikogruppen sind ähnlich wie beim Herzinfarkt. Besonders gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel und Raucher oder Frauen, die die Pille einnehmen. (Ende)
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