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pte20000405015 in Leben

Schädlingsbekämpfung durch Steuerung der Nahrungsaufnahme

Aktivierung eines unterdrückten Gens hat tödliche Folgen


Oxford/Manchester (pte015/05.04.2000/10:45)

Britische Wissenschaftler der Universitäten Oxford und Manchester haben einen neuen Weg zur Schädlingsbekämpfung gefunden. http://www.biomed.man.ac.uk Der genetisch veränderte Schädling bleibt gesund und fortpflanzungsfähig, solange ein spezieller Bestandteil in seiner Nahrung vorhanden ist. Durch die Entfernung dieser Substanz wird ein unterdrücktes Gen aktiviert und der Schädling durch ein körpereigenes Gift getötet. Für ein Experiment wurden weibliche Fruchtfliegen dahingehend genetisch verändert, dass der Mangel eines Antibiotikums in der Nahrung es ihnen unmöglich machte, Nahrung zu speichern, zu verarbeiten und ihr Immunsystem zu steuern. Alle weiblichen Versuchstiere starben wie vorgesehen.

Luke Alphey vom Zoology Department der Oxford University http://www.zoo.ox.ac.uk erklärt, dass die wahre Herausforderung richtige Schädlinge seien. "Alle diese Verfahren müssen industriemäßig umsetzbar werden. Fehlerraten, die im Labor nicht gemessen werden, können beim großflächigen Einsatz entscheidend sein." Das neue Verfahren soll eine wesentliche Verbesserung von bestehenden Schädlingsbekämpfungen bringen, die wilde Populationen unter anderem durch das Aussetzen von sterilen männlichen Insekten dezimieren wollen. Die sogenannte SIT-Technik (sterile insect technique) ist nur schwer realisierbar, da die strikte Trennung von männlichen und weiblichen Insekten ein großes Problem darstellt. Zusätzlich schwächt die Sterilisation durch Bestrahlung die männlichen Insekten derart, dass sie nur schwer mit ihren wilden Artgenossen mithalten können. (bbcnews) (Ende)
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