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SAP Österreich GmbH

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pts19991020022 in Business

SAP steigert Umsatz in den ersten neun Monaten um 14% auf 3,46 Mrd. Euro

Neue Internetlösungen unter www.mySAP.com vorgestellt


Wien (pts022/20.10.1999/13:43)

Die SAP AG hat in den ersten neun Monaten 1999 ihren Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 14% auf 3,46 (3,04) Mrd. Euro gesteigert. Das Konzernergebnis gab um 24% auf 285 (375) Mio. Euro nach. Im 3. Quartal wuchs der Umsatz um 7% auf 1,12 (1,05) Mrd. Euro. Das Konzernergebnis ermäßigte sich um 64% auf 45 (125) Mio. Euro.

"Selbst vor dem Hintergrund des gegenwärtig schwierigen Marktumfelds ist dieses Ergebnis für uns enttäuschend", sagt Hasso Plattner, Vorstandssprecher der SAP AG. "Die überaus positive Resonanz der Kunden auf unsere Internetstrategie und auf unsere neuen Internetprodukte mySAP.com, die wir Mitte September in den USA vorgestellt haben, zeigt, jedoch dass wir dabei sind, die führende Position im Markt für betriebswirtschaftliche Internetlösungen einzunehmen. Deshalb werden wir weiterhin in mySAP.com investieren", so Plattner weiter.

21% Umsatzplus in Europa

In den ersten neun Monaten 1999 wuchs der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) um 21% auf 1,66 (1,37) Mrd. Euro. In der Region Amerika stiegen die Erlöse um 5% auf 1,46 (1,39) Mrd. Euro und im asiatisch-pazifischen Raum (APA) um 18% auf 339 (287) Mio. Euro. Im 3. Quartal erhöhte sich der Umsatz in EMEA um 13% auf 506 (447) Mio. Euro. In Amerika gaben die Erlöse um 5% auf 492 (517) Mio. Euro nach, während sie im asiatisch-pazifischen Raum um 51% auf 125 (83) Mio. Euro anzogen.

Der Hauptanteil der Umsatzerlöse in den ersten neuen Monaten 1999 entfiel erneut auf den Produktumsatz, der um 2% auf 1,96 (1,93) Mrd. Euro zulegte. Der Software-Umsatz verringerte sich um 6% auf 1,54 (1,63) Mrd. Euro. Dabei verteilt sich der Software-Umsatz auf Erlöse aus dem Verkauf neuer Software-Lizenzen und dem Vertrieb neuer Software-Releases. Die servicebezogenen Wartungserlöse legten um 43% auf 420 (293) Mio. Euro zu. Der Beratungsumsatz zog deutlich um 50% auf 1.139 (758) Mio. Euro an. Die Schulungserlöse gaben um 1% auf 306 (308) Mio. Euro nach. Der Anteil des Produktumsatzes an den Gesamterlösen ging auf 57% nach 63% in den ersten neun Monaten 1998 zurück.

Das unerwartet schwache Lizenzgeschäft in Amerika und Japan ist neben der Umsatzschwäche in Großbritannien dafür verantwortlich, dass der Produktumsatz im 3. Quartal niedriger ausgefallen ist als angenommen. Während in Japan und Großbritannien das Management-Team gestärkt worden ist, liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten in der Region Amerika weiterhin auf der Einführung und Vermarktung von mySAP.com. Der gesunkene Anteil des Produktgeschäfts am Gesamtumsatz hat zu einer geringeren Vorsteuerrendite im 3. Quartal 1999 geführt als im 3. Quartal 1998. Der Vorstand rechnet nun für das Geschäftsjahr 1999 mit einer geringeren Vorsteuerrendite als im Vorjahr und nicht - wie ursprünglich erwartet - mit einer geringfügigen Steigerung.

Höhere Software-Erlöse im 4. Quartal als im Vorjahr erwartet

"Für das 4. Quartal 1999 erwarten wir höhere Software-Erlöse als im 4. Quartal 1998, so dass wir davon ausgehen, für das Gesamtjahr 1999 eine Umsatzsteigerung von 15 bis 20% erreichen zu können", sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Allerdings hängt viel davon ab, wie das Kaufverhalten unserer Kunden vom Jahrtausendwechsel beeinflusst wird", so Kagermann weiter.

Die für den Erfolg von mySAP.com unerlässlichen Investitionen in Marketing und Entwicklung lassen kaum Spielraum für eine weitergehende Drosselung des Kostenanstiegs. Auch dadurch wird die Vorsteuerrendite für das Geschäftsjahr 1999 negativ beeinflusst.

Höhepunkte 3. Quartal

Zu den Höhepunkten im 3. Quartal 1999 zählen:

Mitte September hat die SAP AG auf ihrer elften nordamerikanischen Anwenderkonferenz SAPPHIRE ´99 in Philadelphia ihre neuen Internetlösungen unter den Namen mySAP.com vorgestellt. Die offene Internet-Umgebung für die kooperative Geschäftsabwicklung in und zwischen Unternehmen wird seit Ende September an erste Kunden ausgeliefert. Außerdem ist in Philadelphia der virtuelle Internet-Marktplatz unter http://www.mySAP.com eröffnet worden.

Die Strategie mySAP.com ruht auf den folgenden Elementen: erstens dem mySAP.com Marktplatz, einer offenen virtuellen Drehscheibe für den Austausch zwischen Unternehmen, die überbetriebliche Geschäftsbeziehungen für Einkauf, Vertrieb und Kommunikation ermöglicht; zweitens dem mySAP.com Workplace, einem geschäftsorientierten Unternehmensportal, das den Anwendern über eine individuelle Arbeitsumgebung auf Web-Browser-Basis einen bequemen Zugriff auf alles gewährt, was sie zur Erledigung ihrer Aufgaben benötigen; drittens den mySAP.com Business Scenarios, die unter Einsatz von SAP- und Fremdsoftware kooperative, rollenbezogene Lösungen für die vollintegrierte Geschäftsabwicklung zwischen Unternehmen sowie zwischen Anbietern und Endverbrauchern liefern; und viertens auf der Bereitstellung von Anwendungen via Internet als einer kostengünstigen Möglichkeit, in kürzester Zeit vom gesamten Leistungsumfang der mySAP.com-Lösungen zu profitieren.

Insgesamt besuchten mehr als 18.000 Teilnehmer die SAPPHIRE 99 sowie die Konferenz für Software-Entwickler SAP TechEd 99, die eine Woche vor der SAPPHIRE stattfand.

Das Business Information Warehouse (SAP BW), die SAP-Software für die Analyse von Geschäftsabläufen, ist mittlerweile mehr als 850 mal ausgeliefert worden. Das ebenfalls zur Business Intelligence-Software zählende SAP Knowledge Warehouse ist mehr als 420 mal an Kunden geliefert worden. Die SAP-Software zur Wissensvermittlung und-verwaltung wird u.a. genutzt von den Stadtwerken München, International Paper und Schott Glaswerke.

Die seit Ende März allgemein verfügbare Internet-Software SAP Business-to-Business-Procurement (SAP B2B Procurement) ist mittlerweile mehr als 200 mal verkauft worden. Zu den Kunden, die sich für die SAP-Software für den Einkauf über das Internet entschieden haben, zählen Delta Air Lines, Ericsson und Osram.

Der SAP Advanced Planner and Optimizer (SAP APO) ist mittlerweile knapp 300 mal ausgeliefert worden. Zu den Kunden, die die SAP-Software für die Steuerung und Optimierung von logistischen Prozessketten einsetzen, zählen Bayer und ThyssenKrupp. Ende Oktober wird die nächste, erweiterte Version 2.0 von SAP APO termingerecht an den Markt kommen.

Die SAP Customer Relationship Management-Lösungen sind mehr als 300 mal bei Kunden installiert. Zu den Kunden, die die SAP-Software für die Verwaltung und Optimierung von Kundenbeziehungen nutzen, zählen Hoechst Marion Roussel, Grundig und Peugeot Citroen.

Bei Fragen:

Ing. Manfred Travnicek
SAP Österreich GmbH
Stadlauerstraße 54
A-1220 Wien,
Tel +43/1/288 22-215,
Fax +43/1/288 22-255
e-mail: manfred.travnicek@sap.com (Ende)
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