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pts20000521006 in Business

Säuberung von elektronischen Kartenlesern wurde einfacher

Wiener Firma entwickelte Reinigungskarte


Wien (pts006/21.05.2000/11:15)

Chipkartenlesegeräte, wie sie in Bankomaten und Bankomatkassen - so genannten Points Of Sales (POS) - eingesetzt werden, müssen vor Verunreinigungen geschützt und in regelmäßigen Abständen gesäubert werden. Durch Verschmutzungen können die Geräte im schlimmsten Fall ausfallen, was vor allem bei Bankomaten außerhalb der Dienstzeiten unangenehm werden kann. Der Wiener Firma NBS ist es nach vierjähriger Entwicklungszeit nun gelungen, eine Lösung zu präsentieren, mit der solche Vorfälle vermieden werden können.

Bis vor kurzem wurden in Österreich die bei einer Geldtransaktion nötigen Daten über ein Magnetstreifenlesegerät abgerufen, seit einigen Monaten aber werden in Österreich alle Lesegeräte über einen Chip-Kartenleser gesteuert, bei dem gegenüber der Magnetstreifenlösung öfter eine Reinigung erforderlich ist. Um diese einfach und kostengünstig durchführen zu können, entwickelte die Wiener Firma NBS eine vom Forschungsförderungsfonds mitfinanzierte Reinigungskarte, welche die Chipkartenlesegeräte von störenden Schmutzpartikeln befreit.

Beim Reinigungsvorgang wird diese zunächst in den Leseschacht der POS-Terminals eingefügt, danach fährt die 0,8 mm dünne Karte in Position und führt automatisch eine Bewegung durch, mit der die Kontakte, die für die Chiplesung erforderlich sind, gesäubert werden. Die Verunreinigungen werden dabei von einem mit einer Reinigungslösung benetztem Vlies, das über einen feinmechanischen Federantrieb aus Nirosta angetrieben wird, entfernt.

Die Absatzchancen für die NBS-Entwicklung sind gut, denn NBS ist derzeit die einzige Firma in Europa, die ein vergleichbares Produkt anbietet. In Österreich konnte die Wiener Firma bereits eine große Abdeckung des Marktes erreichen, hier sind derzeit mehr als 20.000 POS-Terminals im Einsatz, die im Schnitt rund 20.000 bis 25.000 Mal im Monat genutzt werden, wobei eine Reinigung des Chipkarten-Lesers alle zwei Wochen erfolgen sollte. Der Europäische Markt ist für NBS-Geschäftsführer Krknjak zwangsläufig das kommende Zielgebiet. Österreich ist zwar derzeit in der EU noch das einzige Land, das bereits von Magnetstreifen- auf Chipkartenlesegeräte umgestellt hat, dennoch ist für Krknjak die gesamteuropäische Umrüstung nur eine Frage der Zeit: Momentan würden in England die ersten entsprechenden Umstellungen vorgenommen, in weiteren Ländern liefen bereits die entsprechenden Vorbereitungen, erklärt der NBS-Geschäftsführer.

NBS bietet seine Reinigungssets, die für 50 Reinigungen ausgelegt sind, um 2.100 Schilling an, diese bestehen aus drei Karten und 25 ml Spezialreiniger, womit ein Einzelgerät ein bis zwei Jahre gepflegt werden kann.

NBS Warengesellschaft m. b. H
Gründungsjahr: 1990
Mitarbeiter: 7
Umsatz: 12 Mio. Schilling

Weitere Informationen:
NBS Warenhandelsgesellschaft m. b. H.
Akexander Krknjak
Tel.: 01/7343595-0
Fax: 01/7343595
E-Mail: nbs@aon.at (Ende)
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