pte20090722025 in Business
Roter Drache will Auslandsinvestitionen verstärken
Chinas Shoppingtour soll über üppige Devisenreserven finanziert werden
London/Peking (pte025/22.07.2009/13:45)
Die chinesische Regierung will die Wirtschaftskrise dank ihrer immensen Devisenreserven dazu nutzen, Auslandsinvestitionen sukzessive voranzutreiben und den Anteil eigener Firmen an den globalen Exporten zu erhöhen. Wie die Londoner Financial Times schreibt, ist Premier Wen Jiabao erstmals offiziell entschlossen, direkt im Ausland zu investieren. Derzeit verfügt man über Währungsrücklagen von 2.130 Mrd. Dollar. Der rote Drache besitzt inzwischen über mehr als doppelt so viel Devisenreserven wie die Nummer zwei, Japan. "China kann es sich nicht leisten, den Standort schlecht zu reden. Dazu ist man zu sehr von Exporten und hohen Direktinvestitionen abhängig", so China-Expertin Ulrike Reisach gegenüber pressetext.
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