pte20080528004 in Leben
Rosenkohl schützt vor krebsauslösenden Zellschäden
Im Entgiftungsstoffwechsel wird die Umwandlung von Aminen in schädliche Substanzen gebremst
Wien/Potsdam (pte004/28.05.2008/06:15)
Der Verzehr von Rosenkohl schützt offenbar die weißen Blutkörperchen vor Zellschäden, die durch bestimmte krebserregenden Stoffe verursacht werden. Das berichtet ein europäisches Wissenschaftlerteam in der Fachzeitschrift Molecular Nutrition and Food Research. Der Verzehr des Kohlgemüses beeinflusst den Forschern zufolge den Entgiftungsstoffwechsel im Körper derart, dass die potenziell gefährlichen Substanzen anders abgebaut werden können und keine schädlichen Nebenprodukte entstehen. Neben oxidativen Substanzen zählen dazu auch heterozyklische Amine, die beim Grillen und Braten von Fleisch entstehen. Einige Bevölkerungsstudien hatten bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Kohl und einem verminderten Risiko für bestimmte Krebsarten aufgezeigt. Dieser Vermutung war die Gruppe um den Krebsforscher Sigfried Knasmüller von der Medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at und den Ernährungstoxikologen Hans-Rudolf Glatt vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung http://www.dife.de nun auf den Grund gegangen.
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