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pte20000309016 in Forschung

Robotersystem bestückt Paletten

Palettierroboter lässt sich an Kundenwünsche anpassen


Dortmund (pte016/09.03.2000/11:45)

Forscher des Dortmunder Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML)entwickelten zusammen mit der Roboter-Technologie-Gesellschaft (roTeg mbH) einen Roboter, der aus Modulen zusammengesetzt ist und kostengünstig erweitert werden kann. http://www.fhg.de/german/press/pi/ Herkömmliche Palettieroboter sind meist nicht sehr flexibel: Sind zum Beispiel auf einmal sechs Paletten statt drei mit Gewürzgläsern zu beladen, muss oft ein ganz neuer Roboter angeschafft werden. Denn für kleine und mittlere Unternehmen bieten Roboterhersteller meist nur Standardmodelle an. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Palettierroboter ist ihr eingeschränkter Arbeitsradius: Sie sind oft fest verschraubt und können sich nur um ihre eigene Achse drehen. Der linear bewegliche Greifer kann daher lediglich in einem zylinderförmigen Raum agieren.

Das neue Robotersystem ist an die rechteckigen Paletten angepasst: Der Turm ist nicht fest verschraubt, sondern kann entlang einer Schiene linear bewegt werden. Auch Ausleger und Greifer sind linear beweglich - so kann der Roboter in einem quaderförmigen Arbeitsraum agieren. Dieses neuartige Design macht es auch möglich, den Einsatzbereich der Roboter problemlos zu vergrößern. Soll der automatische Gehilfe zusätzliche Paletten be- oder entladen, kann seine Bodenachse beliebig über das drei Meter lange Grundmodul hinaus verlängert werden.

Ändert sich die Höhe der Palette, so ist das auch kein Problem: Turm und Ausleger des Roboters sind ebenfalls variabel. Die Greiftechnik wird entsprechend der Kundenwünsche eingerichtet: Ob leere Gläser, Eimer, Kartonagen oder Säcke - alles, was auf eine Palette passt und eine stabile Form hat, lässt sich mit den verstellbaren Vakuumsaugern in den Griff bekommen. Informationen: Dipl.-Ing. Martin Schulz, IML, E-Mail: mschulz@iml.fhg.de (idw) (Ende)
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