pte20090226002 in Business
Rien ne va plus: Glücksspielbranche vor Desaster
US-Casinobetreiber in Existenznot - Zurückhaltung in Europa spürbar
Las Vegas/Wien (pte002/26.02.2009/06:05)
Der Glücksspielsektor hat 2008 ein schwieriges Jahr erlebt, der Ausblick lässt jedoch noch Schlimmeres erahnen. Im erfolgsverwöhnten Casinomekka der USA, Las Vegas, treten die Betreiber bereits auf der Stelle. Die Branche ist eine der ersten, die von Faktoren wie der zunehmenden Arbeitslosigkeit, einer gebremsten Kreditvergabe, düsteren Wirtschaftsaussichten sowie sinkenden Verbraucherausgaben und Haushaltsbudgets betroffen ist. So hält die Rezession Spieler von den Casinos fern und belastet die Umsätze der Häuser. Nachdem die Casinogesellschaft des Immobilienmagnaten Donald Trump, die Trump Entertainment Resorts, vor rund einer Woche Insolvenz anmelden musste, warten auch die Wynn Resorts mit Horrorzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr auf. Die nach Jahresmitte 2008 nach unten wegbrechende Aktienkurve des Unternehmens spricht Bände. Dabei ist Fitch Ratings zufolge vor 2010 keine Erholung für den Sektor in Sicht. Hält der Abschwung länger an, ist eine Reihe von Glücksspielanbietern massiv in ihrer Existenz bedroht.
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