pts19981020017 in Business
Richtige Zahnpflege vermindert Plaquebildung bei Kindern
Untersuchung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperr zum blend-a-med Schulprogramm
Wien (pts017/20.10.1998/17:45)
Kontinuierliche Zahnpflege bei Kindern trägt dazu bei, daß sich die Plaquebildung (bakterieller Zahnbelag) deutlich verlangsamt. Das geht aus einer laufenden Studie der Wiener Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde hervor, die von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperr aus Anlaß des blend-a-med Schulprogramms durchgeführt wird und am Dienstag auf einer Presseveranstaltung in Wien präsentiert wurde. Beobachtet werden Volksschüler/innen, die das intensive Zahnpflegeprogramm der blend-a-med Forschung absolvieren.Bakterieller Zahnbelag (Plaque) ist der Hauptverursacher nahezu aller Zahnkrankheiten und ist vor allem mit effizienter Zahnhygiene zu bekämpfen. Die Studienergebnisse des blend-a-med Schulprogramms zeigen, daß die Plaquebildung im Gebiß der Kinder seit der Erstuntersuchung am 16. Oktober 1997 deutlich zurückgegangen ist, nachdem sie mit diesem Zahnpflegeprogramm begonnen hatten (siehe beiliegende Abbildungen). Die Gesamtdauer der Studie ist mit drei Jahren anberaumt, die Untersuchungen werden jeweils im Abstand von zwei Monaten durchgeführt.
Die erfreuliche Zwischenbilanz der Studie hat die blend-a-med Forschung in Zusammenarbeit mit dem Unterrichtsministerium und der Österreichischen Zahnärzteschaft weiter in ihrer Absicht bestärkt, das blend-a-med Schulprogramm auch heuer wieder über 100.000 Volksschulkindern in Österreich anzubieten. "Der Mund ist eine Eintrittspforte für Infektionen in den Organismus. Deshalb begrüßen wir auch das blend-a-med Schulprogramm zur Verbesserung der Zahngesundheit. Durch richtige Instruktion der Kinder werden erfahrungsgemäß oft auch die Eltern zur korrekten Zahnpflege motiviert", meint Studienautor Prof. Sperr.
Erhoben werden bei der Studie zum blend-a-med Schulprogramm der Approximalraum-Plaque-Index (API) und der Plaque-Index nach Quigley-Hein (PI). Die beiden Plaque-Indices ermöglichen eine objektive Registrierung des Zahnbelages, der sich bei den Patienten gebildet hat. Die Plaquebildung wird mit Hilfe einer Färbemethode überprüft, bei der die Zähne mit Erythrosin (Lebensmittelfarbstoff) eingefärbt werden. Der Farbstoff ist unschädlich und wird nach einigen Stunden von selbst abgebaut.
Pressekontakt: Mag. Jochen Noack, Temmel und Seywald, Josefstädter Straße 44, A-1080 Wien, Tel. 01/402 48 51, Fax DW 18, E-Mail: noack@temmel-seywald.at (Ende)
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