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pte19990423010 in Business

Rheumaerkrankungen als Osteoporose-Risiko

Milchprodukte reichen als Präventivmittel nicht aus


Heidelberg (pte) (pte010/23.04.1999/10:47)

Rheumaerkrankungen wie Arthrose, Weichteilrheuma oder eine chronische Polyarthritis sind nach Angaben von Markus Seibel, Internist am Uniklinikum Heidelberg http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak5/ , weit verbreitet. Ein bis zwei Prozent aller Deutschen seien allein an der chronischen Polyarthritis erkrankt. Bei den entzündlichen Rheumaformen handele es sich um Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise eigenes Gewebe angreife. Leidet ein Patient unter einer Rheumaerkrankung, kann daraus später eine Osteoporose entstehen. "Viele Ärzte und Patienten sind sich nicht klar, daß bei Rheumapatienten auch das Osteoporose-Risiko stark erhöht ist", sagt Seibel. Deshalb sollten bei den Betroffenen frühzeitig vorbeugende Maßnahmen eingeleitet werden.

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