pte20090327022 in Business
Reiseverbot: Schweizer Banker an der Leine
Verschärfte Jagd auf Steuersünder lässt Institute zittern
Genf (pte022/27.03.2009/12:35)
Die US-Steuerbehörde IRS sowie die europäische Justiz haben den Druck auf Steuersünder und das Schweizer Bankgeheimnis erhöht. Geldhäuser des Alpenlandes ziehen sich nunmehr zurück und unterziehen sich selbst harten Regeln. Um nicht ins Visier der Ermittler zu geraten haben verschiedene Schweizer Banken ihren Mitarbeitern ein Reiseverbot ins Ausland auferlegt. Wie die Financial Times berichtet, könnten die Banker im Rahmen des globalen Vorgehens gegen das Schweizer Bankgeheimnis von ausländischen Behörden in Gewahrsam genommen werden. Um in Staaten wie Deutschland oder Frankreich nicht in die Fänge der Justiz zu geraten, müssen etwa Angestellte mehrerer Genfer Privatbanken daher auf Auslandsreisen verzichten. Das harte Vorgehen gegen das Bankgeheimnis habe die Institute eingeschüchtert. Wie die IRS http://www.irs.gov mitteilte, sollen jene Steuersünder, die sich der Justiz freiwillig stellen, von strafrechtlichen Folgen verschont bleiben.
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