pte20070606018 in Business
Reglementierung von Hotlines gefährdet unternehmerische Freiheit
Das Bild vom mündigen Verbraucher hängt schief
Berlin/Düsseldorf (pte018/06.06.2007/11:50)
Als gäbe es nicht schon genug staatliche Interventionen in der so genannten freien Marktwirtschaft, versucht das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz http://www.bmelv.de nun Einfluss auf die Servicequalität von Telefon-Hotlines zu nehmen. So fordert man im Seehofer-Ministerium eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft, Wartezeiten zu verkürzen sowie generell kostenfrei anzubieten und außerdem Sprachsteuerungen zu vereinfachen. Derzeit verhandle das Ministerium mit Wirtschaftsvertretern über freiwillige Übereinkünfte. Kommt eine solche Selbstverpflichtung nicht zustande, drohen gesetzliche Regelungen. "Laut den Verbraucherzentralen beschweren sich viele Kunden über die schlechte Servicequalität von Hotlines", so der Tagesspiegel. "Für Telefon-Hotlines sei der Servicegedanke grundlegend", betonte dagegen der Vizepräsident des Deutschen Direktmarketing-Verbands http://www.ddv.de , Patrick Tapp. Allerdings müsse man ihre Servicequalität laufend überprüfen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
