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pte20191018002 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Regelmäßiges Trinken schlechter als Vollrausch

Risikoquotient für Herzrhythmusstörungen steigt bei täglichem Konsum drastisch an


Alkohol trinken: Häufigkeit wichtiger als Menge (Foto: pixabay.com, geralt)
Alkohol trinken: Häufigkeit wichtiger als Menge (Foto: pixabay.com, geralt)

Seoul (pte002/18.10.2019/06:05) - Das häufige Trinken kleiner Mengen von Alkohol und nicht das Komatrinken steht laut einer Studie des Korea University College of Medicine http://medicine.korea.ac.kr/web/eng mit erhöhtem Risiko eines Vorhofflimmerns in Zusammenhang. Laut dem leitenden Wissenschaftler Jong-Il Choi haben sich Empfehlungen zum Konsum von Alkohol bisher vorwiegend auf die Verringerung der Gesamtmenge und nicht auf die Häufigkeit konzentriert. Details wurden in "EP Europace" publiziert.

Höchstens zwei Mal die Woche

Vorhofflimmern gilt als die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen. Dabei erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls um das Fünffache. Zu den Symptomen gehören Herzklopfen, ein rasender oder unregelmäßiger Puls, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Schmerzen im Brustbereich und Schwindelgefühle. Eine frühere Meta-Analyse hatte eine lineare Korrelation zwischen Alkohol und Vorhofflimmern ergeben.

Das Risiko erhöhte sich pro zwölf Gramm Alkohol, die in einer Woche konsumiert wurden, um acht Prozent. Zwölf Gramm Alkohol entsprechen einem alkoholischen Getränk. Bisher war jedoch nicht eindeutig geklärt, welcher der beiden Faktoren die wichtigere Rolle spielt: Die Gesamtmenge des Alkohols oder die Anzahl der Anlässe, bei denen derartige Getränke konsumiert wurden.

Die Forscher haben sich auf die relative Bedeutung häufigen Alkoholkonsums versus Komatrinken konzentriert. Der Fokus lag auf Patienten, bei denen ein Vorhofflimmern zum ersten Mal aufgetreten war. Die Forscher haben die Daten von 9.776.956 Personen ausgewertet, die 2009 an einer landesweiten Gesundheitsuntersuchung teilnahmen. Bei diesem Check-up war auch ein Fragebogen zum Alkoholkonsum enthalten. Die Patienten wurden bis 2017 in Hinblick auf das Auftreten eines Vorhofflimmerns beobachtet.

Häufigkeit und nicht die Menge

Die Anzahl der Anlässe, bei denen in einer Woche Alkohol getrunken wurde, erwies sich dabei als der größte Risikofaktor für eine neue Erkrankung. Im Vergleich mit der Referenzgruppe, die zwei Mal pro Woche Alkohol konsumierte, erwies sich das Risiko bei Menschen, die jeden Tag tranken als am höchsten. Der Risikoquotient lag bei dieser Personengruppe bei 1.412. Wurde nur einmal pro Woche Alkohol konsumiert, war der Risikoquotient mit 0.933 am niedrigsten. Es konnte kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Komatrinken und einem erhöhten Erkrankungsrisiko festgestellt werden.

(Ende)
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