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pte20190618003 Unternehmen/Finanzen, Bildung/Karriere

Rechtschreibfehler sind absoluter Jobkiller

65 Prozent der Angestellten in den USA empfinden Rechtschreibung und Grammatik als wichtig


Wörterbuch: lieber noch einmal nachsehen (Foto: pixelio.de, Regina Kaute)
Wörterbuch: lieber noch einmal nachsehen (Foto: pixelio.de, Regina Kaute)

Salt Lake City/Innsbruck (pte003/18.06.2019/06:10) - Die Mehrheit der Angestellten in den USA erachtet Rechtschreib- und Grammatikfehler als inakzeptabel. Dies geht aus einer Erhebung des US-Software-Anbieters Signs.com http://signs.com hervor. Untersucht wurde, ob sich derartige Schwächen negativ auf den Job auswirken. An der 1.000 US-Amerikaner nahmen teil. 65 Prozent empfinden orthografische Fehler als höchst problematisch, nur 18,6 Prozent sind anderer Meinung.

Kein Platz für Fehler

"Es hängt immer davon ab, in welchem Kontext Schreibfehler passieren. Je höher der Bildungsgrad des Lesers der Botschaft beziehungsweise je höher die intellektuelle Anforderung für eine Position ist, desto problematischer erscheinen derartige Schwächen. Viele Empfänger fehlerhafter Nachrichten interpretieren solche schnell als respektlos, was zu tiefergreifenden und nachhaltigen Irritationen führen kann", erklärt der Trainer und Speaker für Veränderung, Christian Oberleiter http://christian-oberleiter.com , gegenüber pressetext.

Es gibt Berufszweige, in denen Rechtschreib- und Grammatikfehler besonders fatal sind: 88 Prozent empfinden Fehler in der Business- und Supportlogistik als inakzeptabel. 71 Prozent werten solche Schwächen in den Bereichen Marketing und Regierung als folgenschwer. Wenn es darum geht, Kritik zu üben, so stehen Vorgesetzte an oberster Stelle. 76 Prozent geben an, dass ihr Chef auf Fehler entweder leicht verärgert, ziemlich verärgert oder sehr wütend reagiert.

Korrekte Bewerbung wichtig

Bewirbt sich jemand für eine neue Stelle, so sind Rechtschreib- und Grammatikfehler in den Unterlagen ein Grund, jemanden nicht einzustellen oder gegenüber der Konkurrenz zu benachteiligen. 80 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, niemanden auf ein Bewerbungsgespräch einladen zu wollen, dessen Unterlagen orthografische Schwächen aufweisen.

Die Forscher haben die Befragten noch hinsichtlich ihrer tatsächlichen Fähigkeiten getestet und ihnen 13 Fragen zu Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion gestellt: Das Ergebnis: Die Teilnehmer schnitten nur durchschnittlich ab, was in Schulnoten etwa einem Befriedigend entspricht. Die meisten schätzten sich im Vorfeld überdurchschnittlich ein, was ihre Fähigkeiten anbelangt.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
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