pte20090123026 in Business
Qimonda-Pleite: Todesstoß für Aktienkurs
Anteilsschein verliert rund 58 Prozent an Wert - Entlassungswelle droht
Dresden/München (pte026/23.01.2009/13:55)
Nach einer monatelangen Berg- und Talfahrt aus Hoffen und Bangen hat die Infineon-Tochter Qimonda http://www.qimonda.de nun beim Amtsgericht München einen Antrag auf Insolvenz eingereicht. Die Anleger reagieren panisch auf die Pleite. Bei Redaktionsschluss der Meldung (13:50 Uhr) kollabiert das Qimonda-Papier mit einem Minus von 58,85 Prozent und ist noch nicht einmal neun Cent Wert. Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk gibt Qimonda selbst die Schuld. Der Zusammenbruch des Unternehmens hatte sich bereits gestern, Donnerstag, abgezeichnet. Bis zuletzt wurde hinter verschlossenen Türen an einer politischen Lösung im Sinne eines staatlichen Rettungspakets verhandelt. Noch am Mittwoch hatten Bund, Land und Unternehmen im Kanzleramt in Berlin über den zusätzlichen Kapitalbedarf verhandelt. Weil Infineon das politisch geforderte Zukunftskonzept nicht finanzieren konnte, folgte die Pleite.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
