pte20081111035 in Business
Qimonda kurz vor dem totalen Zusammenbruch
13.000 Jobs gefährdet - Analyst kritisiert massive Managementfehler
München/Bonn (pte035/11.11.2008/13:55)
Der schwer angeschlagene Speicherchiphersteller Qimonda http://www.qimonda.de steht kurz vor dem geschäftlichen Aus. Wie die Süddeutsche Zeitung heute, Dienstag, berichtet, könnte die Infineon-Tochter schon in wenigen Wochen komplett zahlungsunfähig sein, wodurch 13.000 Jobs zur Disposition stünden. Unter Berufung auf einen Rundbrief von Qimonda-Arbeitnehmerfunktionären an die Belegschaft "bedroht das Ausmaß der Probleme die Existenz des Unternehmens", so die Zeitung. Hauptursachen für die Geschäftsmisere sind neben dem drastischen Preisverfall bei Speicherchips auch die nach wie vor in der gesamten Branche großen Lagerbestände. So schreibt das Unternehmen bereits seit einigen Quartalen tiefrote Zahlen. Infolgedessen lag der Verlust Qimondas zuletzt sogar höher als der Umsatz.
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