pte20080422024 in Business
Qimonda-Desaster: Infineon plant Komplettverkauf
Mutterkonzern muss eine Mrd. Euro abschreiben
München/Neubiberg (pte024/22.04.2008/11:30)
Der Münchener Halbleiterkonzern Infineon http://www.infineon.de hat die Hoffnung für die tiefrote Zahlen schreibende Speicherchiptochter Qimonda scheinbar aufgegeben und bereitet den Verkauf vor. Wie das Handelsblatt heute, Dienstag, berichtet, nimmt der Mutterkonzern das Unternehmen aus der Kernbilanz und muss eine Mrd. Euro abschreiben. Bereits für das vierte Quartal 2007 erwirtschaftete Qimonda einen Verlust von 482 Mio. Euro. Für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit Beginn im Oktober beläuft sich der Fehlbetrag auf 1,08 Mrd. Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum hat sich der Quartalsumsatz auf 412 Mio. Euro mehr als halbiert. "Die Qimonda-Zahlen sind extrem schlecht, der Ausblick ist düster und die Abschreibungen für Infineon riesig", zitiert die ARD einen Händler.
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