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pte20080723027 in Leben

Punktmutation führt zu höherem Diabetes-Risiko

Gen beeinflusst schützenden Effekt von Vollkornprodukten


Potsdam/Rehbrücken (pte027/23.07.2008/13:57)

Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke http://www.dife.de (DIfE) ist es gelungen nachzuweisen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung in Abhängigkeit einer bestimmten Erbgut-Variation zu einer Abnahme des Diabetes-Risikos beiträgt. Dabei machten sie das Gen TCF7L2 als dasjenige aus, das diesen positiven Effekt auslöst. Bei einer Punktmutation dieses Gens kehrt sich dieser positive Effekt jedoch in einen negativen um. "Bei dieser Mutation wird die Base Cytosin (C) durch die Base Thymin (T) ersetzt", erläutert Gisela Olias, Sprecherin des DIfE, auf pressetext-Nachfrage. Bekannt war bisher, dass Träger dieser Mutation ein erhöhtes Diabetes-Risiko haben, da bei Ihnen die Insulinausschüttung vermindert wird. Die Potsdamer-Studie zeigte nun jedoch, dass sie im Gegensatz zu Trägern des nicht mutierten TCF7L2-Gens auch weniger positiv auf diabetesrisikosenkende Produkte wie Vollkornbrot reagieren.

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