pte19990818006 in Business
Pubertät ist oft mit Depressionen verbunden
Mädchen und Burschen in gleichem Ausmaß, aber unterschiedlichen Altersstufen betroffen
Bonn (pte) (pte006/18.08.1999/07:00)
An Depressionen leiden 0,4 bis 2,5% der Kinder und 2 bis 8% der Jugendlichen, so die Schätzung von Beate Herpertz-Dahlmann von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der RWTH Aachen http://www.rwth-aachen.de/ , beim 23. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer "Fortschritt und Fortbildung in der Medizin" http://www.bundesaerztekammer.de/ in Bonn. Während vor der Pubertät eher Jungen erkranken, sind es nach der Pubertät öfter die Mädchen. Zwischen 14 und 18 Jahren entwickeln sie etwa doppelt so häufig depressive Störungen wie gleichaltrige Jungen. Bei den Suiziden ist das Geschlechterverhältnis umgekehrt: 15- bis 20jährige junge Männer nehmen sich viermal häufiger das Leben als junge Frauen, berichtete die Expertin.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
