Protein für zwischendurch: Was einen guten Snack wirklich ausmacht
Peeroton-Proteinbar: "Snack smarter – nicht einfach mehr."
Wien (pts011/24.09.2026/09:50)
Dr. Reinhard Möseneder, geschäftsführender Gesellschafter von Peeroton, sagt: "Fast jeder snackt – im Büro, im Auto, nach dem Sport, auf Reisen oder am Nachmittag. Die relevante Verbraucherfrage lautet deshalb: Was macht einen guten Snack aus, und wann ist ein Proteinriegel tatsächlich sinnvoller als Schokoriegel, Gebäck oder andere Snacks?"
Ein Produkt wird nicht allein dadurch gesund, dass Protein zugesetzt wurde. Zusätzliche Protein-Produkte liefern auch Energie und bringen bei bereits ausreichender Versorgung nicht automatisch einen zusätzlichen Gesundheitsnutzen. Proteinriegel boomen. Doch "High Protein" allein macht aus einem Snack noch keine ausgewogene Zwischenmahlzeit. Entscheidend sind Proteinmenge, Zucker, Kalorien – und vor allem die Frage, was der Riegel ersetzen soll.
Der kleine Hunger kommt selten nach Terminplan. Zwischen Frühstück und Mittagessen, nach dem Training, im Auto oder am Nachmittag im Büro greifen viele Menschen zu einem Snack. Gleichzeitig füllen immer mehr Produkte mit dem Versprechen "High Protein" die Regale.
Proteinriegel passen perfekt in diesen Trend. Sie sind praktisch, portioniert und liefern Eiweiß, ohne dass dafür eine Mahlzeit vorbereitet werden muss. Aber ist ein Proteinriegel automatisch der bessere Snack? Die kurze Antwort lautet: Nein – aber richtig ausgewählt und richtig eingesetzt, kann er durchaus sinnvoll sein.
Der entscheidende Vergleich lautet nicht: Riegel oder perfekte Mahlzeit
In der Ernährungsdiskussion werden Proteinriegel häufig mit einer frisch zubereiteten Mahlzeit verglichen. Im Alltag steht diese Alternative jedoch oft gar nicht zur Verfügung.
Die realistischere Frage lautet: Was hätte ich stattdessen gegessen?
Wäre es ein Stück Obst mit Joghurt oder eine vollwertige Mahlzeit gewesen, bietet ein Riegel nicht zwangsläufig einen Vorteil. Wäre die Alternative dagegen ein Schokoriegel, ein süßes Gebäck oder der schnelle Griff zur Süßigkeit, kann die Zusammensetzung eines Proteinriegels durchaus interessant werden.
Damit verändert sich die Bewertung: Ein Snack muss nicht die perfekte Ernährung ersetzen. Er sollte eine möglichst sinnvolle Lösung für eine konkrete Situation sein.
Was Protein beim Snack interessant macht
Protein hat gegenüber vielen klassischen Snackbestandteilen eine besondere Eigenschaft: Es ist nicht nur Energielieferant, sondern stellt Aminosäuren bereit, die der Körper unter anderem für die Muskulatur benötigt. Die Europäische Kommission erlaubt deshalb unter den entsprechenden Voraussetzungen die Aussage, dass Protein zum Wachstum und zum Erhalt von Muskelmasse beiträgt.
Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass eine höhere Proteinzufuhr kurzfristig das Sättigungsgefühl erhöhen und Hunger reduzieren kann. Wie stark dieser Effekt bei einem konkreten Snack ausfällt, hängt allerdings von Menge, Zusammensetzung und der gesamten Ernährung ab. Protein ist also kein automatischer "Hunger-Stopp".
Gerade für einen Snack ist diese Eigenschaft dennoch interessant: Das Ziel sollte nicht sein, möglichst viel Protein zu essen, sondern einen Snack zu wählen, der etwas zur täglichen Ernährung beiträgt und nicht nur kurzfristig Kalorien liefert.
"High Protein" bedeutet nicht automatisch "gesund"
Genau hier lohnt sich ein Blick auf das Kleingedruckte. Denn nach EU-Recht darf ein Lebensmittel als "High Protein" beziehungsweise "proteinreich" bezeichnet werden, wenn mindestens 20 Prozent seines Energiegehalts aus Protein stammen. Das ist eine klar definierte Nährwertangabe – aber keine Gesamtbewertung des Produkts.
Ein Proteinriegel kann gleichzeitig viel Zucker, Fett oder Energie enthalten. Umgekehrt kann ein kalorienreicher Riegel für einen Ausdauersportler nach langer Belastung durchaus sinnvoll sein.
Deshalb sollten Verbraucher bei einem Protein-Snack mindestens auf vier Dinge achten: Protein pro Portion, Zucker pro Portion, Energiegehalt und Portionsgröße.
Der Schriftzug "Protein" auf der Vorderseite ersetzt den Blick auf die Nährwerttabelle nicht.
Auch Protein hat Kalorien
Ein oft übersehener Punkt: Protein liefert Energie – etwa vier Kilokalorien pro Gramm. Wer nach dem Training einen Proteinriegel anstelle eines anderen Snacks isst, trifft damit eine andere Entscheidung als jemand, der nach dem Abendessen zusätzlich einen Riegel konsumiert, nur weil "High Protein" daraufsteht.
Der Stoffwechsel_Experte Richard Mackenzie weist genau auf diesen Unterschied hin: Wenn der Protein- und Energiebedarf bereits gedeckt ist, können zusätzliche Proteinprodukte zusätzliche Kalorien liefern, ohne daraus automatisch einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen zu erzeugen.
Eine einfache Regel lautet daher: Ein Proteinriegel ist ein Snack – kein Freibrief für zusätzliche Kalorien.
Wie viel Protein brauchen wir überhaupt?
Auch hier gilt: mehr ist nicht automatisch besser. Der aktuelle DGE/ÖGE-Referenzwert für gesunde Erwachsene unter 65 Jahren liegt bei 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Ab 65 Jahren wird ein Schätzwert von 1,0 Gramm pro Kilogramm angegeben. Ein 75 Kilogramm schwerer Erwachsener käme nach dem allgemeinen Referenzwert beispielsweise auf rund 60 Gramm Protein täglich.
Die entscheidende Frage bei einem Proteinriegel lautet also nicht: "Wie viel Protein kann ich zusätzlich essen?" Sondern: "Passt dieser Snack zu meinem persönlichen Tagesbedarf?" Sport, Alter, Trainingsziel und übrige Ernährung verändern diese Antwort.
Wann macht ein Proteinriegel besonders Sinn?
Ein Protein-Snack kann vor allem dort praktisch sein, wo eine normale proteinreiche Mahlzeit gerade nicht verfügbar ist.
Das kann nach dem Training, unterwegs, auf Reisen, im Büro oder bei langen Abständen zwischen zwei Mahlzeiten der Fall sein. Auch Menschen, die bewusst auf ihre Proteinversorgung achten, können damit unkompliziert einen Teil ihrer täglichen Zufuhr abdecken.
Bei Sportlern kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Nach körperlicher Belastung benötigt der Körper nicht nur Protein. Je nach Art und Dauer der Belastung, spielen auch Kohlenhydrate, Flüssigkeit und Elektrolyte eine wichtige Rolle.
Der Proteinriegel sollte deshalb nicht zum universellen Sporternährungsprodukt erklärt werden. Nach einem kurzen Krafttraining kann die ernährungsphysiologische Situation eine völlig andere sein als nach einem dreistündigen Radtraining.
Und was ist mit Zucker?
Auch bei Proteinriegeln lohnt der Vergleich: Ein Riegel kann einen hohen Proteingehalt haben und trotzdem beträchtliche Mengen Zucker enthalten. Verbraucher sollten deshalb Protein- und Zuckergehalt nebeneinander betrachten und sich nicht allein vom Proteinversprechen leiten lassen.
Das ist gerade bei Snacks relevant. Wer einen klassischen Süßwarenriegel durch einen Proteinriegel ersetzen möchte, sollte wissen, ob er damit tatsächlich die Zusammensetzung seines Snacks verändert – oder lediglich ein anderes Marketingversprechen kauft.
Peeroton versucht genau hier einen anderen Ansatz
Der Peeroton Protein Bar wurde deshalb nicht nur unter dem Gesichtspunkt "mehr Protein" entwickelt. Bei der aktuellen Rezeptur stehen Protein und ein sehr niedriger Zuckergehalt gemeinsam im Mittelpunkt.
Ein 40-Gramm-Riegel liefert beispielsweise 11 Gramm Protein bei nur 1,1 Gramm Zucker; die Vanille-Variante kommt auf rund 164 kcal pro Riegel. Damit wird der Riegel nicht zur vollständigen Mahlzeit, sondern bewusst zu einer portionierten Zwischenlösung für Sport und Alltag. Das Entscheidende ist dabei weniger das Wort "Protein" auf der Verpackung als das Verhältnis der Nährstoffe zueinander.
"Zucker raus – Proteine rein" bekommt dadurch auch eine sachliche Bedeutung: Nicht möglichst viel Protein soll konsumiert werden, sondern ein typischer Snack wird ernährungsphysiologisch anders zusammengesetzt.
Snack bleibt Snack
Auch ein guter Proteinriegel ersetzt auf Dauer keine abwechslungsreiche Ernährung mit Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, hochwertigen Fettquellen und unterschiedlichen Proteinquellen. Genau darin liegt vielleicht die vernünftigste Antwort auf den aktuellen Proteinboom: Proteinriegel müssen keine Mahlzeiten ersetzen – sie können schlechte Snack-Momente besser machen.
Wer unterwegs zwischen einem klassischen Süßwarenriegel und einer proteinreichen Alternative entscheidet, sollte deshalb nicht nach dem größten "HIGH PROTEIN"-Schriftzug suchen, sondern drei einfache Fragen stellen:
- Wie viel Protein bekomme ich?
- Wie viel Zucker und Energie nehme ich dafür auf?
- Und brauche ich diesen Snack gerade überhaupt?
Fazit: Protein ist kein Freibrief – sondern eine Frage des richtigen Moments
Protein ist wichtig. Snacks gehören für viele Menschen zum Alltag. Beides zusammen kann sinnvoll sein – wenn das Produkt zur Situation passt. Die Zukunft des Protein-Riegels liegt deshalb möglicherweise nicht im Versprechen "immer mehr Protein", sondern in einer einfacheren Idee: Der bessere Snack für den richtigen Moment. "Snack smarter – nicht einfach mehr."
(Ende)| Aussender: | Peeroton GmbH - Pressestelle |
| Ansprechpartner: | Mag. Dr. Reinhard Möseneder |
| Tel.: | +43 664 18 11 764 |
| E-Mail: | reinhard.moeseneder@peeroton.com |
| Website: | www.peeroton.com |




