pte20121212009 in Business
Presseförderung: Steuergelder für Missmanagement
Marktverzerrung befürchtet - Gießkannenprinzip demokratiepolitisch bedenklich
Wien (pte009/12.12.2012/09:35)
Während österreichische Medien wie der Standard, die Presse, der Kurier, das Wirtschaftsblatt und die APA Journalisten entlassen, wirkt die Forderung der Verlage nach einer Verfünffachung der Presseförderung geradezu grotesk und sorgt damit wieder einmal für gespaltene Gemüter. In Deutschland undenkbar, hat die zuständige österreichische Behörde KommAustria http://www.rtr.at allein für dieses Jahr insgesamt knapp 10,8 Mio. Euro Presseförderung ausgegeben und 121 von 125 Ansuchen bewilligt. Kritiker des österreichischen Weges machen für die Misere der Zeitungen veraltete Geschäftskonzepte verantwortlich, die dem digitalen Zeitalter nicht gewachsen sind.
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