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pte20200403035 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Präparate gegen COVID-19 sind in Sichtweite

Wissenschaftler arbeiten unter Hochdruck - Drei aussichtsreiche Kandidaten in der Pipeline


Neues Coronavirus: Forscher arbeiten an Gegenmitteln (Foto: pixabay.com, PIRO4D)
Neues Coronavirus: Forscher arbeiten an Gegenmitteln (Foto: pixabay.com, PIRO4D)

Leverkusen/Stockholm/Pittsburgh (pte035/03.04.2020/13:15) - Gleich drei Medikamente, die den Verlauf von COVID-19 möglicherweise positiv beeinflussen, sind gerade in Deutschland, Schweden und den USA vorgestellt worden. Der Leverkusener Pharmakonzern Bayer http://bayer.de setzt auf das Malariamittel Resochin mit dem Wirkstoff Cloroquin, das derzeit an Kliniken in den USA verteilt wird. In Europa ist es kaum zu haben. Jetzt will Bayer das Präparat, das derzeit in Pakistan hergestellt wird, auch in Europa produzieren. Tests an Zellkulturen hatten gezeigt, dass das Mittel die Vermehrung des Virus verlangsamt.

Mittel gegen Lungenkrankheiten

Laut einer Studie des Karolinska-Instituts http://ki.se/en in Zusammenarbeit mit der University of British Columbia http://ubc.ca ist auch ein modifiziertes Protein, das bereits erfolgreich gegen Lungenkrankheiten eingesetzt worden ist, ein aussichtsreicher Kandidat. Die Forscher haben aus dem Gewebe eines Patienten, der an COVID-19 erkrankt war, SARS-CoV-2 isoliert und vermehrten es im Labor. In Zellkulturen konnten sie sehen, wie das Virus sich an Rezeptoren von Köperzellen andockte, um in diese einzudringen.

Im nächsten Schritt haben die Forscher gezeigt, dass das modifizierte Protein die Vermehrung des Virus um das 1.000- bis 5.000-Fache verlangsamte. "Wir glauben, dass das Virus statt der Körperzellen das Protein attackiert", sagt Ali Mirazimi vom Karolinska-Institut. "Es lenkt das Virus gewissermaßen ab." Das funktioniere aber nur im frühen Stadium der Erkrankung. Es sei noch viel Forschungsarbeit nötig, um ein wirksames Medikament herzustellen.

Rückschlüsse aus SARS und MERS

An der medizinischen Fakultät der University of Pittsburgh http://pitt.edu schließlich griffen die Forscher auf Erfahrungen mit den Viren SARS-CoV aus 2003 und MERS-CoV aus 2014 zurück, die mit dem jetzt aufgetretenen Virus verwandt sind. Ein fingernagelgroßes spezielles Pflaster produziert Antikörper, die über die Haut in den Körper eindringen. Sie lähmen das Spike-Protein, das für das Andocken an die Körperzellen unabdingbar ist. Auch dieses Mittel ist kurzfristig nicht einsetzbar. Die Struktur dieses Proteins haben Forscher der University of Texas http://utexas.edu im Februar entschlüsselt.

(Ende)
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