pte20070704023 in Leben
Präimplantationsdiagnostik senkt Chancen auf Schwangerschaft
Experten bezweifeln Sinnhaftigkeit des Verfahrens
Lyon (pte023/04.07.2007/11:40)
Ein teures Verfahren, das die Chance einer Frau auf Fruchtbarkeit erhöhen soll, führt zum gegenteiligen Effekt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Universiteit van Amsterdam http://www.uva.nl gekommen. Mittels Präimplantationsdiagnostik (PGS) wurden Embryos auf Anomalien untersucht. Ziel ist es, den am besten geeigneten Embryo zu implantieren. Beim 23. Jahrestreffen der European Society of Human Reproduction and Embryology http://www.eshre.com/emc.asp wurde vorgetragen, dass mit PGS eine Schwangerschaft rund ein Drittel weniger wahrscheinlich ist als bei einer normalen künstlichen Befruchtung (IVF). Experten argumentierten, dass der oft verzweifelte Kinderwunsch der Frauen finanziell ausgebeutet würde. Der PGS-Pionier Alan Handyside verteidigte den Einsatz dieses Verfahrens bei Frauen mit einem hohen Risiko. Details der Studie wurden im New England Journal of Medicine http://content.nejm.org veröffentlicht.
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