pte20090930002 in Business
Philippinen: Vermisstensuche per Handy und Web
Angehörige erhalten Informationen durch Facebook-Postings
Manila (pte002/30.09.2009/06:05)
Der Tropensturm "Ketsana" hat auf den Philippinen hunderttausende Menschen obdachlos gemacht und von der örtlichen Strom- und Festnetzversorgung abgeschnitten. Die Überschwemmungen, die laut Informationen der Regierung in Manila mittlerweile mindestens 240 Todesopfer gefordert haben, gelten als die schwersten seit mehr als 40 Jahren. Während Staatschefin Gloria Arroyo bereits angekündigt hat, die Flutopfer in allen verfügbaren Bereichen des Präsidentenpalastes sowie in Zelten auf dem Gelände unterzubringen, versuchen viele Betroffene derweil immer noch verzweifelt, etwas über den Verbleib von vermissten Freunden und Familienangehörigen in Erfahrung zu bringen. Als wichtigste Informationsquelle erweisen sich dabei nicht die traditionellen Nachrichtenmedien wie TV, Zeitung und Radio, sondern Mobiltelefone und soziale Netzwerke im Internet.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
