PH NÖ präsentiert Mentoring-Forschung bei der ECER 2026 in Tampere
Baden/Tampere (pts019/20.08.2026/16:10)
3.800 Teilnehmer*innen aus 63 Ländern und aktuelle Fragen der Bildungsforschung: Die European Conference on Educational Research (ECER) in Tampere, Finnland, zählt zu den größten bildungswissenschaftlichen Konferenzen Europas. Unter dem diesjährigen Motto "Knowing and Acting: The Changing Conditions and Potentials of Education Research" treffen sich Forscher*innen aus aller Welt vom 17. bis 21. August 2026 zum wissenschaftlichen Austausch.
Die Pädagogische Hochschule Niederösterreich (PH NÖ) war durch Johannes Dammerer und Hannelore Zeilinger und insgesamt drei Forschungsbeiträgen vertreten. Im Mittelpunkt der Präsentationen standen aktuelle Fragen rund um Mentoring, Berufseinstieg und die Professionalisierung von Mentor*innen.
Mit dem Beitrag "Mentor Education Programs up to Master's Level in Austria: Professionalization Processes in Teacher Induction and Education" gaben Johannes Dammerer und Hannelore Zeilinger Einblick in die Entwicklung und Bedeutung der Mentor*innenqualifizierung in Österreich.
Der Beitrag "Mentoring as a Professional Safe Space: How Mentor Qualification Shapes Mentoring Styles and Support Practices for Early Career Teachers" greift Ergebnisse aus dem hochschulübergreifenden österreichweiten Forschungsnetzwerk Berufseinstieg FoNeB auf und richtet den Blick auf die Frage, wie die Qualifizierung von Mentor*innen die Ausprägung unterschiedlicher Mentoring-Stile und die Begleitung von Berufseinsteiger*innen prägt.
Gemeinsam mit Stefan Zehetmeier präsentierte Hannelore Zeilinger den Beitrag "Learning a Second Language of Teaching: Mentors' Professional Self-Understanding in the Induction of New Teachers", der aus ihrem Forschungsprojekt an der Universität Klagenfurt hervorgegangen ist und das professionelle Selbstverständnis von Mentor*innen in den Mittelpunkt stellt.
Die drei Forschungsbeiträge beleuchten Mentoring und Mentor*innenqualifizierung damit aus unterschiedlichen, sich ergänzenden Perspektiven. Ein besonderer Blick gilt dabei auch der Rolle der Mentor*innen selbst: Wer Lehrpersonen am Beginn ihrer Berufslaufbahn begleitet, benötigt neben Unterrichtserfahrung eine eigene professionelle Sprache, um Erfahrungswissen sichtbar zu machen, Reflexion anzuregen und professionelle Entwicklung zu ermöglichen.
Die drei Präsentationen stießen auf große Resonanz beim internationalen Fachpublikum. Zahlreiche Nachfragen und angeregte Diskussionen zeigten das hohe Interesse an den österreichischen Erfahrungen mit Mentoring und Mentor*innenqualifizierung.
Für die PH NÖ bietet die ECER zugleich eine wichtige Gelegenheit, die eigene Forschung international sichtbar zu machen, neue Perspektiven kennenzulernen und Kontakte für zukünftige Kooperationen zu vertiefen. Die starke Resonanz in Tampere unterstreicht dabei die internationale Aktualität der an der PH NÖ beforschten Themen Mentoring, Berufseinstieg und Professionalisierung.
(Ende)| Aussender: | Pädagogische Hochschule Niederösterreich |
| Ansprechpartner: | Mag. Martina Raab, MA |
| Tel.: | +43 660 18 07 025 |
| E-Mail: | martina.raab@ph-noe.ac.at |
| Website: | www.ph-noe.ac.at |


