pts20080410005 in Business
PET - Personalentwicklungs-Tuning sorgt für mehr Potenzial bei Unternehmen
Optimierung der PE für die Herausforderungen der Zukunft
Wien (pts005/10.04.2008/07:45)
Es gibt einige Unternehmen in Österreich, die Personalentwicklung (PE) professionell, auf Basis eines ganzheitlichen PE-Konzeptes durchführen. Aber das Gros der Betriebe setzt nur vereinzelte Maßnahmen um, die für sich alleine stehen und nur selten ineinander greifen. Dadurch geht sehr viel Potenzial verloren und die Effizienz der Aktivitäten ist beschränkt. Aber selbst jene Unternehmen, die das Thema Personalentwicklung sehr ernst nehmen, sehen derzeit noch bei den sich bereits deutlich abzeichnenden Herausforderungen der Zukunft tatenlos zu. Entweder weil sie den Bedarf noch nicht wirklich sehen, oder oft auch weil die notwendigen Ressourcen nicht im erforderlichen Ausmaß vorhanden sind.Demographische Entwicklung
Die demographische Entwicklung, und ganz speziell die Überalterung der Belegschaft, stehen dabei ganz an der Spitze der Herausforderungen der nächsten zehn bis zwanzig Jahre. Das Problem ist jetzt zwar noch nicht akut spürbar, aber angesichts der Tatsache, dass es in Europa im Jahr 2030 ca. 20 Millionen weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt, zeigt die Brisanz der Entwicklung.
Zu handeln, erst wenn es die Situation verlangt ist eine Möglichkeit, aber sicher die falsche. Unternehmen die später die Nase vorne haben wollen, müssen sich schon gegenwärtig mit dem Thema auseinandersetzen. Demographieorientiertes Management ist nicht nur eine neue Phrase oder eine Ho-Ruck-Aktion, sondern eine grundsätzliche Philosophie, die auch in die Unternehmensstrategie einfließen muss. Dabei gilt es eine Vielzahl von Themen zu berücksichtigen: Karrierepfade und -planung, Wissensmanagement, Vereinbarkeit von Familie & Beruf, Schaffung eines Umfeldes in dem der Mitarbeiter wachsen und sich entwickeln kann, uvm.
War for Talents & Employer Branding
"War for Talents" ist kein neuer Ausdruck, aber dennoch steht er als Schlagwort für eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre. Durch die Medien geistert dieser Begriff schon länger - er ist eine beliebte Phrase in Stellenausschreibungen sowie Unternehmensprofilen. Allerdings stehen dahinter oft wiederum nur Einzelaktivitäten, wie zum Beispiel ein High Potential (HiPo) Programm.
So eine Ausbildungsschiene kann natürlich ein wichtiges Kernstück in einem Talent-Gesamtkonzept sein, aber als isolierte Aktivität, ohne zusätzliche oder weiterführende Schritte, wird man den Kampf um die Potentiale der Zukunft nicht gewinnen können. Ein Gesamtkonzept beginnt beim Recruiting, geht über das Mitarbeiter-Inplacement bis hin zur Karriereplanung, lange nach einem absolvierten HiPo-Programm. Natürlich muss sich ein Talent im Unternehmen auch wohl fühlen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass er/sie sein/ihr Privatleben mit dem Job in Einklang bringen können muss. Alle diese Punkte lassen sich in einem weiteren Schlagwort zusammen fassen - Employer Branding!
Corporate Social Responsibility
Eine weitere große Herausforderung ist der Themenkomplex der Corporate Social Responsibility (CSR), der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Klarerweise umfasst dieser weit mehr als nur Maßnahmen auf der Seite der Personalentwicklung. Jedoch sind diese Punkte wichtige Bestandteile in einem Gesamt-CSR-Konzept.
Neben dem schon angesprochenen Thema der Bevölkerungsentwicklung und der daraus resultierenden demographischen Veränderung, gibt es auch noch andere Kräfte die hier wirksam werden. Die tragenden Säulen unseres sozialen Zusammenlebens, die Wirtschaft, die Familie und die so genannte Bürgergesellschaft, werden fortwährend durch das Wirtschaftswachstum, die Globalisierung und die Politik beeinflusst. Dabei ist es unmöglich für Unternehmen, sich auf Grund ihrer Mitarbeiter und regionalen Positionierung, einer gewissen Verantwortlichkeit zu entziehen.
Daraus können Kooperationen zwischen Betrieben und der Gesellschaft entstehen, die für beide eine Win-Win-Situation darstellen. Die Benefits der Unternehmen reichen von Wettbewerbsvorteilen bis hin zur Entdeckung von neuen Nischen- und Geschäftsfeldern.
Aber auch hier gilt es das Unternehmen und seine Mitarbeiter entsprechend auf das Thema vorzubereiten, damit der Leitgedanke nicht nur zu einer einmaligen PR-Aktion ohne Nachhaltigkeit verkommt.
Wo stehe ich? Wohin will ich?
Bei allen drei Herausforderungen ist es für ein Unternehmen unumgänglich, erst einmal einen aktuellen Status-quo zu erheben. Wo steht der Betrieb derzeit? Wo soll es hingehen? Was ist zu tun, um dorthin zu gelangen? Dabei ist es wesentlich diesen Status möglichst objektiv zu sehen, und Dinge nicht schöner oder besser zu machen als sie eigentlich sind. In dieser Phase bietet sich an, solch eine Analyse durch einen externen Partner durchführen zu lassen. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass eine Betriebsblindheit ausgeschlossen werden kann, sondern beinhaltet auch die Möglichkeit für eine komplett andere und neue Sichtweise.
Über jpu - Unternehmensberatung
Mag. Jürgen Pfeiler von der jpu - Unternehmensberatung http://www.jpu.at hat es sich zum Schwerpunkt gemacht, das Thema Personalentwicklung systemisch und ganzheitlich zu betrachten. Bei jpu sieht man PE nicht als unliebsame und nicht direkt wertschöpfende Aktivität, sondern als Chance und Steuerelement, um ein Unternehmen und seine Mitarbeiter zu befähigen, auch die herausfordernsten Ziele zu erreichen. Blickt man über den Tellerrand hinweg, erkennt man, dass die Personalentwicklung einen weitaus größeren Einfluss auf das gesamte Unternehmen hat, als manche es wahrhaben möchten. Wobei die Argumentation dieser Behauptung eigentlich sehr leicht fällt: Hauptgegenstand der Personalentwicklung sind die Mitarbeiter, und diese stellen das wichtigste Kapital eines jeden Unternehmens dar.
jpu - Unternehmensbartung unterstützt Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Personalentwicklung!
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