pte20080320016 in Business
Panikattacken halten Finanzmärkte in Atem
Auch Zinssenkung kann Banken nicht beruhigen
Zürich (pte016/20.03.2008/11:45)
Obwohl die US-amerikanische Notenbank am Dienstag den Leitzinssatz von 3,0 auf 2,25 Prozent gesenkt hat, reißen die Panikattacken an den internationalen Finanzplätzen nicht ab. Auch wenn die Anleger den Handel daraufhin kurzfristig aufatmen ließen, brach der Dow Jones am Mittwoch erneut um 2,36 Prozent ein. Das positive Signal der amerikanischen Investmentbanken Goldman Sachs und Lehman Brothers, die in ihren Zahlen entgegen den Erwartungen trotz Gewinn-Halbierung mit zwei blauen Augen davongekommen sind, scheint angesichts der jüngsten Meldungen von Großbanken bereits wieder verpufft. So kündigt die Credit Suisse im ersten Quartal Verluste an, die Investmentsparte der UBS ist Thema von Übernahmegerüchten und die Halifax Bank of Scotland muss wegen angeblicher Liquiditätsengpässe Kursverluste von bis zu 20 Prozent wegstecken.
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