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pte20200626001 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Paare: Gemeinsames Bett gut für REM-Schlaf

Schlafmuster werden synchronisiert - mit positiven Auswirkungen auf die Beziehung


Bett: Gemeinsames Schlafen ist besser (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)
Bett: Gemeinsames Schlafen ist besser (Foto: pixelio.de, Rainer Sturm)

Kiel (pte001/26.06.2020/06:00) - Der wichtige REM-Schlaf verbessert sich und ist weniger gestört, wenn Paare zusammen in einem Bett schlafen. Forscher des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) http://www.zip-kiel.de haben eine Studie mit zwölf jungen, gesunden, heterosexuellen Paaren durchgeführt, die vier Nächte im Schlaflabor verbrachten. Gemessen wurden die Schlafparameter sowohl in der Anwesenheit als auch in der Abwesenheit des Partners. Erfasst wurden Gehirnwellen, Bewegungen, Atmung, Muskelspannung und die Herzaktivität.

Spiegel der Beziehung

Zusätzlich beantworteten die Teilnehmer Fragebögen, um die Eigenschaften der Beziehung zu erfassen. Dazu gehörten unter anderem die Dauer der Beziehung, das Ausmaß der leidenschaftlichen Liebe oder die Tiefe der Beziehung. Vor allem der REM-Schlaf ist wichtig, denn er steht mit lebhaften Träumen sowie mit der Regulierung von Gefühlen, der Festigung von Erinnerungen, sozialen Interaktionen und kreativem Problemlösen in Zusammenhang.

Laut dem Team um Henning Johannes Drews schaffen es Paare in einem Bett, ihre Schlafmuster zu synchronisieren. Diese Synchronisierung hängt zwar nicht mit den gegenseitigen Störungen während der Nacht zusammen, steht jedoch in einem positiven Zusammenhang mit der Tiefe der Beziehung. Je höher die Probanden die Wichtigkeit der Beziehung bewerteten, desto stärker war auch die Synchronisierung mit ihrem Partner.

Positive Feedback-Schleife

Eine positive Feedback-Schleife des gemeinsamen Schlafens verbessert und stabilisiert den REM-Schlaf. So würden die sozialen Interaktionen verbessert und der emotionale Stress verringert. Obwohl die Forscher diese positiven Auswirkungen nicht spezifisch untersucht haben, glaubt Drews, dass dieser Zusammenhang mit großer Wahrscheinlichkeit besteht. Die Forscher stellten bei gemeinsam schlafenden Paaren auch eine verstärkte Bewegung der Gliedmaßen fest. Laut Drews wird dadurch die Schlafarchitektur nicht gestört, sie bleibt gleich. Details wurden in "Frontiers in Psychiatry" veröffentlicht.

(Ende)
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