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pte20080605045 in Leben

Otterkot hilft Artenschützern

Genetischer Fingerabdruck ermöglicht Bestimmung der Populationsgröße


Leipzig (pte045/05.06.2008/15:35)

Um den Bestand des europäischen Fischotters und die Auswirkungen seiner Jagd auf die lokale Teichwirtschaft besser einschätzen zu können, haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) http://www.ufz.de neue Erfassungsmethoden auf Basis von DNS-Analysen entwickelt. Erstmals konnten so genauere Zahlen über den Bestand in bestimmten Gebieten erhoben werden, die Grundlage für erfolgreichen Naturschutz - und auch für Ausgleichszahlungen an Fischer, deren Eintrag von den Ottern streitig gemacht wird. "Generell besteht das Problem, dass man Otter nicht fangen kann, eine Populationsschätzung auf Fang- und Wiederfang-Basis ist also mehr als schwierig", erklärt Projektmitarbeiterin Simone Lampa. "Durch die DNS-Analyse des Kots hingegen wird jedes Tier individuell erkennbar - ein großer Vorteil."

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