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pte20000208006 in Forschung

Orientierungsflüge der Bienen mit neuen Sensoren erkundet

Radar verfolgt Mini-Sensor und zeichnet Weg auf


Urbana-Champaign (pte) (pte006/08.02.2000/11:00)

Wissenschaftler vom Robinson Lab http://www.life.uiuc.edu/robinson/index.html der University of Illinois haben einen winzigen Sensor entwickelt, mit dem es möglich sein soll, Licht ins Dunkel der Orientierungsflüge der Bienen zu bringen. Dieser Sensor lässt sich mit einem Radar verfolgen, das es erstmals möglich macht, vollständige Flüge aufzuzeichnen.

Elizabeth Capaldi und ihre Kollegen haben ihre Neuentwicklung und erste Forschungsergebnisse in der Zeitschrift Nature http://www.nature.com veröffentlicht. Die Bienen entfernten sich mit jedem Orientierungsflug weiter von ihrem Stock, was darauf schließen lässt, dass sie progressiv lernen können. http://www.eurekalert.org/releases/uiuc-bwr013100.html

Die Orientierungsflüge dienen den Bienen nicht dazu, Nektar zu sammeln, sondern um ihre Umgebung zu erkunden. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass sie ihren Stock wiederfinden. Bisher konnte man den Verlauf von Orientierungsflügen nur durch Beobachtung verfolgen. Da Bienen oft auch weite Strecken zurücklegen, war die vollständige Verfolgung eines Orientierungsfluges zuvor ein großes Problem.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Bienen die immer größeren Distanzen während ihrer Orientierungsflüge nicht unbedingt in längere Zeit zurücklegten. Stattdessen flogen sie mit jedem Mal schneller. Bienen leben zunächst einige Zeit im Stock, bevor sie sich nach draußen begeben. "Stellen Sie sich vor, Sie leben die Hälfte ihres Lebens in einem dunklen Schloss und haben plötzlich die Aufgabe, Futter in einer Welt voller Sonnenschein zu sammeln", sagt Elizabeth Capaldi, "Das würde eine riesige Veränderung Ihrer Umgebung bedeuten. Man braucht Zeit, um sich daran anzupassen. Genauso ist es für Bienen." (wsa) (Ende)
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