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pte20190716001 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Operation vor Schwangerschaft gefährdet Kind

Risiko eines Neonatalen Abstinenzsyndroms durch verabreichte Opioide im Schnitt 1,6-fach erhöht


Neugeborenes: Risiko eines Opioidentzugs erhöht (Foto: pixelio.de, N. Schmitz)
Neugeborenes: Risiko eines Opioidentzugs erhöht (Foto: pixelio.de, N. Schmitz)

Montreal (pte001/16.07.2019/06:00) - Babys, deren Mütter sich vor der Schwangerschaft einer OP unterzogen haben, verfügen laut einer Studie des University of Montreal Hospital Research Centre http://chumontreal.qc.ca bei der Geburt über ein erhöhtes Risiko von Symptomen eines Opioidentzugs. Der Einsatz von Opioiden gegen Schmerzen nach einem Eingriff kann laut Forschungsleiterin Nathalie Auger das Risiko einer Abhängigkeit bei den Müttern und eines Entzugs bei den Neugeborenen erhöhen.

2,2 Mio. Geburten analysiert

"Wir haben nachgewiesen, dass Mütter, die vor der Schwangeschaft operiert worden sind, über ein 1,6-faches Risiko eines Neonatalen Abstinenzsyndroms bei ihren Kindern verfügen. Verantwortlich dafür ist möglicherweise, dass die Medikamente nach der OP weiter eingenommen werden.

Für die Studie wurden die Daten von 2,2 Mio. Geburten ausgewertet, die in Quebec zwischen 1989 und 2016 stattfanden. 2.346 Kinder litten an einem Neonatalen Abstinenzsyndrom. Bei 1.052 Babys hatten sich die Mütter OPs unterzogen. Das entspricht 14,9 pro 10.000 Kinder. Bei Frauen ohne OP lag dieser Wert bei 1.294 Kindern, also 8,8 pro 10.000 Babys.

Art der Eingriffe entscheidend

Mehrfach-OPs, ein jüngeres Alter, ein längerer Abstand zwischen Eingriff und Schwangerschaft sowie Eingriffe im kardiovaskulären Bereich, im Brustraum, urologische und neurochirurgische OPs standen mit dem höchsten Risiko eines Neonatalen Abstinenzsyndroms in Verbindung. Es zeigte sich auch ein starker Zusammenhang mit einer Vollnarkose.

Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich, dass eine Vollnarkose bei komplexeren Eingriffen eingesetzt wird, die ihrerseits eine höhere Dosis und eine längere Einnahme von Schmerzmitteln nötig machen. Laut Auger werden Opioide trotz anders lautender Empfehlungen auch heute noch überverschrieben. Details wurden in "CMAJ" veröffentlicht.

(Ende)
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