business

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: pr, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01-402 48 510


FRüHERE MELDUNGEN

pte19971029018 in Business

Operation oft nicht notwendig

Ärzte in Deutschland und Österreich greifen zu schnell zum Messer


München (pte) (pte018/29.10.1997/16:51)

Viele Operationen sind oft gar nicht notwendig. Das berichtet die Zeitschrift "Das Beste" in ihrer Novemberausgabe. Laut Schätzungen von Experten könnte beispielsweise die Zahl der jährlich 65.000 Herz-Bypass-Operationen in Deutschland und Österreich deutlich gesenkt werden. In Deutschland wird dem Artikel zufolge jährlich 146.000 Frauen die Gebärmutter entfernt, obwohl eine Reihe nicht-operativer Verfahren zur Verfügung steht: beispielsweise eine Behandlung mit Hormonpräparaten oder ein mikrochirurgischer Bauchschnitt. Gallensteine gehören zu den häufigsten Gesundheitsstörungen. Oft wird den Patienten vorschnell die Gallenblase entfernt. Mehr als die Hälfte der Gallensteine allerdings, die aus Cholesterin bestehen und kleiner als 15 Millimeter sind, lassen sich auch durch eine medikamentöse Behandlung auflösen. Pro Jahr könnten sogar 10.000 Beinamputationen durch rechtzeitige Gefäßoperationen vermieden werden. Helfen können hier Ballonkatheter, die Verengungen der Gefäße aufdehnen, Bypässe aus Kunststoff oder körpereigene Venen.

* Betrunkene Mäuse *
Jeder Wirt kennt das: Während manche Gäste noch nach einer Flasche Schnaps stehen können, fallen andere schon nach drei Gläsern Bier um. Der Grund könnte in den Genen liegen. Ein japanisches Forschungsteam flößte zu Testzwecken Labormäusen Alkohol ein. Während manche Tiere ganz schön viel vertragen konnten, wurden anderesofort betrunken. Der Unterschied zwischen den Vieltrinkerinnen und den Betrunkenen: ein Gen. Fehlte den Mäusen das Gen "Fyn", reagiereten sie sensibler auf Alkoholika. Außerdem brauchten sie zweimal solange, um nach dem Rausch aufzustehen und sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Das Fyn-Gen produziert das Enzym Fyn-Tyrosin-Kinase, das für Lern- und Gedächtnisprozesse benötigt wird. Hiroaki Niki vom Riken Brain Science Institute mutmaßt, daß die Kinase erklären könnte, warum manche Menschen ein Problem mit Alkohol haben, andere hingegen nicht. (Quelle: New York Times) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: pr, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01-402 48 510
Website: pressetext.at
|
Top