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pte20000516015 in Forschung

OPERA simuliert Vorgänge in Fertigungsanlagen

Trainings-Simulator für Bedienung chemischer Anlagen


Karlsruhe (pte015/16.05.2000/11:15)

Die modernen Fertigungsanlagen werden immer komplexer, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Sicherheit, Produktivität und Produktqualität. Um den hohen Ansprüchen an die Qualifikation gerecht zu werden, müssen die Firmen das Bedienpersonal permanent im Umgang mit den Systemen schulen und weiterbilden. Wissenschaftler des Fraunhofer-IITB in Karlsruhe http://genesis.iitb.fhg.de entwickelten eine flexible Software-Infrastruktur für die Computersimulation. Diese Plattform ist die Grundlage für einen Trainingssimulator.

Der Trainingssimulator ist primär für Bediener chemischer Anlagen konzipiert und funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Flugsimulator für Piloten. Das reale Prozess-Leitsystem wird wirklichkeitsgetreu nachgebildet. Der Bediener sieht Schaubilder der Anlage und kann über Maus und Tastatur Werte verändern, beispielsweise Ventile öffnen oder schließen. Die realen Bedingungen werden in Echtzeit simuliert. Der zukünftige Operator kann sich so mit den technischen Daten und dem Verhalten der Anlage vertraut machen, manuelle und geistige Fertigkeiten im Umgang mit der Prozessführung erwerben sowie sich aufgabenbezogene Denkweisen aneignen. Insbesondere können kritische Prozessphasen beliebig oft gefahrlos trainiert werden, zum Beispiel wenn sich Prozesswerte außerhalb des Normalbereichs bewegen.

Die Herausforderung war, eine Vielzahl unterschiedlicher bestehender Modelle in verschiedenen Programmiersprachen in eine durchgängige kostengünstige Simulation zu integrieren. OPERA, das System aus dem IITB, erfüllt diese Anforderung: Es baut auf einer Standard-Software auf und läuft auf gängigen PCs, die über bestehende firmeninterne Netze zusammengeschaltet werden. Informationen: Thomas Usländer, IITB, E-Mail: usl@iitb.fhg.de (stpnews) (Ende)
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