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pte20070223018 in Leben

Open Source-Prinzip in Wissenschaft und Wirtschaft

Die Befreiung der Information ist nicht aufzuhalten


Berlin/Bonn (pte018/23.02.2007/11:40)

Der Zugang zu Wissenschaftsressourcen ist in Deutschland sehr reguliert durch Patentschutz, Copyright und ähnliche Bestimmungen. Diese Ansicht vertritt Julian Klein von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main im Interview mit der Zeitschrift "Junge Akademie Magazin" http://www.diejungeakademie.de . In Zukunft müsse man gewährleisten, dass die gesellschaftliche Position nicht darüber entscheidet, inwieweit man an Wissenschaft und Kultur teilhaben könne. "Die gesellschaftlich finanzierte Wissensproduktion wird nachträglich begrenzt durch Nutzungsgebühren. Und das hat enorme Auswirkungen auf die Wissenschaft der Zukunft", so Klein. Volker Wittke, Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts in Göttingen, favorisiert im Expertengespräch mit dem "Junge Akademie Magazin" das sogenannte Open-Source-Prinzip. Es verbinde Anreize zur Produktion mit dem kostenlosen Angebot von Software und sei eine Alternative zum rein privatwirtschaftlichen Modell. "Für die Wissenschaft lautet das Pendant open access. Solche Modelle sollten ausgebaut werden", fordert Wittke. Wissenschaft lebe davon, Ergebnisse anderen frei zur Verfügung zu stellen. Dadurch entstehe wissenschaftliche Reputation. "Der privatwirtschaftliche Mechanismus zur Weitergabe von Wissen läuft hingegen über Patente und Lizenzen", erklärt der Soziologie-Professor.

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