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Online-Industrie setzt auf Kids

Go On! Live am 13. November zeigt richtigen Umgang mit dem Internet


Wien (pts010/10.11.1999/10:25)

Kinder lernen nicht nur Instrumente oder Sprachen schneller als Erwachsene, sondern auch den Umgang mit Computer und Internet. Der Online-Handel macht sich diese (Begeisterungs-) Fähigkeit zunutze und lockt mit attraktiven Angeboten. Eine beachtliche Zahl von Webseiten bietet jungen Internet-Freaks dabei auch Rat und Hilfe an. Für die Schule ist das Internet ohnehin bereits das ideale Medium, spielend zu lernen. Bei Go On! Live am 13. November auf dem Wiener Heldenplatz soll Kindern gemeinsam mit ihren Eltern der sinnvolle Umgang mit dem globalen Netz gezeigt werden. http://www.austria.gv.at/goon/

Dass Internet bei den Kids voll im Trend liegt, zeigt eine neue Verbraucheranalyse aus Deutschland - 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren wünschen sich demnach einen Computer mit Internetanschluss, und zwar zum Spielen und Briefeschreiben per E-Mail. Der Online-Handel hat schon reagiert: Nachdem das japanische Tamagotchi-Fieber abgeklungen ist, brachte die Bandai GmbH im Sommer mit Betty Spaghetty eine Puppe mit verbiegbaren Gliedmaßen auf den Markt. Die zugehörige Homepage http://www.bettyspaghetty.com lieferte die Puppenwelt mit Schule, Freizeit und Friseurbesuch.

Ab Dezember sollen dann auch Babies virtuell auf dem Bildschirm großgezogen werden können. Die Firma Mindscape http://www.mindscape.com bringt die entsprechende Software Babyz http://homepages.go.com/~mhkennels2/babyz.html auf den Markt, mit der Kinder und werdende Eltern am Computer erste Erfahrungen im Kinderhüten sammeln können. Doch soweit muss es nicht kommen. Wenn es um Schulreferate über die ägyptischen Pyramiden, über Dinosaurier oder die Märchenwelten der Grimms geht, künftig recherchieren Kinder im Internet, weil verstaubte Bücher längst nicht mehr so interessant sind.

Internet for kids hält die Homepage der UTA bereit: http://www.utanet.at/kids/ Libro Online Lion.cc widmet sich fast ausschließlich den Vorlieben der Zielgruppe U21, http://www.lion.cc oder http://www.love.at und selbst die ehrwürdige Telekom Austria startet inzwischen peppige Websites wie xsite.cc, betrieben von der Mobilkom. http://www.xsite.cc In Großbritannien hat America Online inzwischen eigene Kinder-Zugänge gestartet. Gedacht sind die "Kids-only"-Konten für Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren. Besorgte Eltern können unter dem Stichwort "Parental Controls" ("elterliche Kontrolle") die Nutzung durch ihre Kinder auf den Kinderkanal beschränken. http://www.aol.com/info/parentcontrol.html

Mit Sinn wird das Internet erfüllt, wenn es um ernsthafte Angelegenheiten von Kindern und Jugendlichen geht. Rat und Hilfe erhalten die jungen User bei http://social.network.at/s02home.html , wo sich auch eine Sammlung nützlicher Links findet. Auch die Nonprofit-Organisation K.i.d.s, ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, nimmt sich der Probleme von Kindern und Jugendlichen an. http://www.univie.ac.at/Ausseninstitut/kids/ Wiener Sprösslinge erhalten Veranstaltungstipps beim wien service unter http://www.wienweb.at/linkweb/index_ki_freizeit.htm Wichtige Hinweise zur richtigen Zahnpflege hat die interaktive Online-Version des blend-a-med Schulprogramms http://www.blendi.at parat. In jedem Fall gilt für das Internet ebenso wie für das Fernsehen: Kinder sollten beim Umgang mit den neuen Medien nicht sich selbst überlassen bleiben. (Ende)
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Website: www.austria.gv.at/go_on/
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